Danke Twoday
ich fühl mich fürs weitere auf alpha.ant sicher genug.
GOTO
http://alpha.antville.org ! - bis bald.

thx 2 sonk 4 this piX!
ich fühl mich fürs weitere auf alpha.ant sicher genug.
GOTO
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thx 2 sonk 4 this piX!
woelfin - am Freitag, 31. Oktober 2003, 19:19
ich sah sie unter den 3 top themen
http://marieringler.twoday.net
es ist ein blog der stark grün gefärbt ist. leider aber verweist er nur auf eine mailinliste und ich mag mailinglisten absolut nicht.
eine schwarz grün geschichte gibt es auch hier
http://woelfin.twoday.net/stories/82265
gut, ich lasse hier auch keine comments zu aber was sind IHRE gründe, nicht via comments mit dem dorf zu verkehren
würde mal sagen, weil sie sich zeit und das kleingartenvereingetue nicht antun will.
apropos kleingarten: bin dennoch hin und wÄck darüber, wie sich runtimes blogger-stori entwickelt, bereits weit über einhundert comments! das ist wirklich toll und wie sie die bloggertypen charakterisiert, also ich find mich da garantiert in 3-4 rubriken wieder!
marie fotolomiert jetzt auch mit comments
toll - find ich unglaublich interessant!
http://mariegoessmscam.twoday.net
trau mich nur bis dato noch keinen comment abzugeben. guckschtdu hier mal.
http://marieringler.twoday.net
es ist ein blog der stark grün gefärbt ist. leider aber verweist er nur auf eine mailinliste und ich mag mailinglisten absolut nicht.
eine schwarz grün geschichte gibt es auch hier
http://woelfin.twoday.net/stories/82265
gut, ich lasse hier auch keine comments zu aber was sind IHRE gründe, nicht via comments mit dem dorf zu verkehren
würde mal sagen, weil sie sich zeit und das kleingartenvereingetue nicht antun will.
apropos kleingarten: bin dennoch hin und wÄck darüber, wie sich runtimes blogger-stori entwickelt, bereits weit über einhundert comments! das ist wirklich toll und wie sie die bloggertypen charakterisiert, also ich find mich da garantiert in 3-4 rubriken wieder!
marie fotolomiert jetzt auch mit comments
toll - find ich unglaublich interessant!
http://mariegoessmscam.twoday.net
trau mich nur bis dato noch keinen comment abzugeben. guckschtdu hier mal.
woelfin - am Freitag, 31. Oktober 2003, 11:22
Ich saß eine geschlagene stunde, fast ohne mich zu rühren, auf meinem küchensessel und dachte: ich bin jetzt burned out, selbst in hohen hehren alpha.ant zeiten habe ich nicht einen derartig atemberaubenden output in dieser komplexität gehabt, wenn man von den durchs downloadlimit entstandenen tippfehlern mal absieht.
Es ist sehr oft so, dass speziell nach einem intuitiven wasserfall ich, wie wohl auch jeder andere schreiber, das gefühl haben: aus, fertig – es ist nicht zu toppen. Speziell bei malern, allem voran aber bei bildhauern ist es so, dass sie so intensiv und selbstaufopfernd mit ihrem werk eins waren, dass sie sich davon gegen ende gerade WEGEN dieser außergewöhnlichen intensität geradezu abgestoßen fühlten. Darüber hinaus: meißelt der bildhauer über den punkt hinaus, kann er vom werk nur mehr WEG nehmen, und das ist nicht rückgängig zu machen. Ähnlich empfind ich aber in der schreiberei, in ders ja um zufügen geht. Es gibt den punkt, wo man denkt: was kommt jetzt als schlusssatz. Es gibt den schlusssatz aber nicht. Wenn der gedanke da ist, dann ist das ding fertig und wÄck!
Ähnlich schreibt ludwig hohl: es gibt bei einer aktion keine vorbereitung. Jegliche vorbereitung ist schon aktion (=grosse schritte – kleine schritte – kleine schritte in aktion. Das ist alles: große schritte in aktion gibt’s nicht; metapher bei M.Ende/Momo: Beppo Straßenkehrer)
Auch mir wurde oftmals ein abgestoßen-sich-fühlen von meinen schriften vermittelt, also von ehemaligen und leider-noch lesern. Und wenn diese 2 bahnen korrelieren, kann man durchaus auch mal selbst dran glauben, dass des ois aschas iss. War aber in den letzten tagen nicht so, wollt ich auch nur mal dazugesagt haben.
Gehen in dieser stori tuts aber wie immer um was völlig andres. Es hat diese zeiten gegeben: ganz wenige, in denen martin news sandte, aber gleichzeitig auch criminangel las, wie mir im nachhinein bestätigt wurde. Ich glaubte mich in diesen zeiten fast immer, während des schreibens. Und kleine details fielen mir dadurch auf, dass selten vorkommende worte, welche ich einsetzte, später daraufhin in seinen texten erschienen. Das mag bewusst gesetzt worden sein, als signal einer bestätigung. Oder, was wahrscheinlicher ist, höchst unbewusst.
Und immer wenn ich heut sowas denke, denk ich mir: nagut – wie weit spinn ich mir das jetzt eigentlich zusamm, was ich sogern hätt.
ZZ BB: ihr brauchts ned glauben dass ich etwa weiß, was eine demagogie ist. Dazu sollte ich meinen spezialisten befragen. Mir gings oben um ein schlichtes wortspiel, welches nur für betreffende und/oder eingeweihte dechiffrierbar ist (wie so vieles hier, übrigens).
Ich verwehr mich strikt gegen kommunikation mit manchen leute, aber wenn ich mich zb an woitze annäherte, weil mir sein schmäh gefiel, wurde ich mit dem wort ‚schleimiger wendehals’ bespuckt. Aber egal. Com Ächt gezz, oder so.
Na jedenfalls was hin ist, ist hin, und kann in der gewesenen konstellation auch nie mehr so sein. Es ist ein kommunikation da – und zwar sieht die so aus, dass sie teils eine schüchterne annäherung ist, aber immer werden wir uns cybernautisch-antiseptisch geneigt sein. Das heisst aufeinander eingehen, sodass man sich jederzeit wieder zurückziehen kann.
Ja und letzten endes macht gerade das den reiz, des über die dunstfronten hinwÄcklesens aus. Da ist ein bisserl maso drin, ein bisserl schäkerei, koketterie. Eventuell spott – und doch verwehre ich mich gegen sowas wie häme oder diffamierung. Denn die geht weit über eine flirtebene hinaus. Was sich liebt, neckt sich. Was sich hasst, verfähmt sich gegenseitig. Und das ist widerlich. Und bei sowas tu ich nicht mit.
Daher ja immer meine eigene antisepsis in der schreiberei, meine hermetische abgeriegeltheit gegen direkte interkommunikation und comments.
Es ist sehr oft so, dass speziell nach einem intuitiven wasserfall ich, wie wohl auch jeder andere schreiber, das gefühl haben: aus, fertig – es ist nicht zu toppen. Speziell bei malern, allem voran aber bei bildhauern ist es so, dass sie so intensiv und selbstaufopfernd mit ihrem werk eins waren, dass sie sich davon gegen ende gerade WEGEN dieser außergewöhnlichen intensität geradezu abgestoßen fühlten. Darüber hinaus: meißelt der bildhauer über den punkt hinaus, kann er vom werk nur mehr WEG nehmen, und das ist nicht rückgängig zu machen. Ähnlich empfind ich aber in der schreiberei, in ders ja um zufügen geht. Es gibt den punkt, wo man denkt: was kommt jetzt als schlusssatz. Es gibt den schlusssatz aber nicht. Wenn der gedanke da ist, dann ist das ding fertig und wÄck!
Ähnlich schreibt ludwig hohl: es gibt bei einer aktion keine vorbereitung. Jegliche vorbereitung ist schon aktion (=grosse schritte – kleine schritte – kleine schritte in aktion. Das ist alles: große schritte in aktion gibt’s nicht; metapher bei M.Ende/Momo: Beppo Straßenkehrer)
Auch mir wurde oftmals ein abgestoßen-sich-fühlen von meinen schriften vermittelt, also von ehemaligen und leider-noch lesern. Und wenn diese 2 bahnen korrelieren, kann man durchaus auch mal selbst dran glauben, dass des ois aschas iss. War aber in den letzten tagen nicht so, wollt ich auch nur mal dazugesagt haben.
Gehen in dieser stori tuts aber wie immer um was völlig andres. Es hat diese zeiten gegeben: ganz wenige, in denen martin news sandte, aber gleichzeitig auch criminangel las, wie mir im nachhinein bestätigt wurde. Ich glaubte mich in diesen zeiten fast immer, während des schreibens. Und kleine details fielen mir dadurch auf, dass selten vorkommende worte, welche ich einsetzte, später daraufhin in seinen texten erschienen. Das mag bewusst gesetzt worden sein, als signal einer bestätigung. Oder, was wahrscheinlicher ist, höchst unbewusst.
Und immer wenn ich heut sowas denke, denk ich mir: nagut – wie weit spinn ich mir das jetzt eigentlich zusamm, was ich sogern hätt.
ZZ BB: ihr brauchts ned glauben dass ich etwa weiß, was eine demagogie ist. Dazu sollte ich meinen spezialisten befragen. Mir gings oben um ein schlichtes wortspiel, welches nur für betreffende und/oder eingeweihte dechiffrierbar ist (wie so vieles hier, übrigens).
Ich verwehr mich strikt gegen kommunikation mit manchen leute, aber wenn ich mich zb an woitze annäherte, weil mir sein schmäh gefiel, wurde ich mit dem wort ‚schleimiger wendehals’ bespuckt. Aber egal. Com Ächt gezz, oder so.
Na jedenfalls was hin ist, ist hin, und kann in der gewesenen konstellation auch nie mehr so sein. Es ist ein kommunikation da – und zwar sieht die so aus, dass sie teils eine schüchterne annäherung ist, aber immer werden wir uns cybernautisch-antiseptisch geneigt sein. Das heisst aufeinander eingehen, sodass man sich jederzeit wieder zurückziehen kann.
Ja und letzten endes macht gerade das den reiz, des über die dunstfronten hinwÄcklesens aus. Da ist ein bisserl maso drin, ein bisserl schäkerei, koketterie. Eventuell spott – und doch verwehre ich mich gegen sowas wie häme oder diffamierung. Denn die geht weit über eine flirtebene hinaus. Was sich liebt, neckt sich. Was sich hasst, verfähmt sich gegenseitig. Und das ist widerlich. Und bei sowas tu ich nicht mit.
Daher ja immer meine eigene antisepsis in der schreiberei, meine hermetische abgeriegeltheit gegen direkte interkommunikation und comments.
woelfin - am Freitag, 31. Oktober 2003, 10:35
fragmente eines telefonabends mit peziso, achtung peziso, 2day hat hervorragende position in suchmaschinen, ab nun bist du auch hier eingezurrt, da gabs 3 tolle ideen und fragmente die ich einfach so nach trashmanier in den virtuellen raum stellen will.
ein maler geht ins museum, um ein werk zu kopieren. er kommt in den saal und sieht einen anderen leidenschaftlichen gemäldekopierer und das regt ihn außerordentlich auf. er geht zum freund raus und raunzt zu ihm zornig: Heast guck mal, DA iss aner drin, der malt MEIN bild: MEIN BILD!(!!)
der mann guckt in den spiegel und meint darüber: ich kenn 'ihn' nicht mal, ich hab ihn nur
zweimal ignoriert ich sag zum mann: du - eigentlich, objektiv betrachtet, bin ich eine gestrandete existÄnz.
und der mann sagt mit beschwichtig-flehendem unterton zu mir hinüber: Dann bring mir doch bitte
eine Fiole Sand mit.
das war also peziso, wenn ich das hier so guglisch subsumieren darf; ein wasserfall an gedanken, assoziationen, kon- und affirmationen, einfach ein eintauchen in ein anderes leben, das in sich völlige geschlossenheit hat - auch in hinsicht auf partnerschaft nämlich.
partnerschaft. ist so komisch. es war ja noch kürzlich und meine abende waren bei pH, wenngleich auch nicht unumwunden MIT ihm. und nun rief ich geordi an. ich überwand mich und rief geordi an, wissend, dass es garantiert ein mehr oder weniger unpassender momÄnt sein würde (nun ist ers, der partnerinnenbesuch hat). wars dann auch. ich sagte ihm was wichtiges: ich sagte ihm unter andrem, 'dass ich dieser tage viel an ihn und an unsere freundschaft denk'. wenngleichs ihn momentan auch nur peripher berühren mag, es ist mir wichtig DASS er es weiß, und dass er es zumindest JETZT weiß.
SUB_DOMinante, darf ich dich so nennen, dich cybernautisch verweiblichen, verweichlichen, vernetzlichen.
um mir ganz besonders viele reizvolle strafpunkte einzuhandeln. konkreter sollte ich hier nicht werden, sonst könnte ich ja gleich die Frau_Der_Ringe weiterführen. es ist schön, von DIR in die nacht gelitten zu werden.
zweimal ignoriert
und der mann sagt mit beschwichtig-flehendem unterton zu mir hinüber: Dann bring mir doch bitte
eine Fiole Sand mit.
das war also peziso, wenn ich das hier so guglisch subsumieren darf; ein wasserfall an gedanken, assoziationen, kon- und affirmationen, einfach ein eintauchen in ein anderes leben, das in sich völlige geschlossenheit hat - auch in hinsicht auf partnerschaft nämlich.
partnerschaft. ist so komisch. es war ja noch kürzlich und meine abende waren bei pH, wenngleich auch nicht unumwunden MIT ihm. und nun rief ich geordi an. ich überwand mich und rief geordi an, wissend, dass es garantiert ein mehr oder weniger unpassender momÄnt sein würde (nun ist ers, der partnerinnenbesuch hat). wars dann auch. ich sagte ihm was wichtiges: ich sagte ihm unter andrem, 'dass ich dieser tage viel an ihn und an unsere freundschaft denk'. wenngleichs ihn momentan auch nur peripher berühren mag, es ist mir wichtig DASS er es weiß, und dass er es zumindest JETZT weiß.
SUB_DOMinante, darf ich dich so nennen, dich cybernautisch verweiblichen, verweichlichen, vernetzlichen.
um mir ganz besonders viele reizvolle strafpunkte einzuhandeln. konkreter sollte ich hier nicht werden, sonst könnte ich ja gleich die Frau_Der_Ringe weiterführen. es ist schön, von DIR in die nacht gelitten zu werden.
woelfin - am Freitag, 31. Oktober 2003, 00:15
es war ein wunderbarer unvergesslicher nachmittag, mit gut essen, beisammen couchen und tv gucken.
und es war viel leichter gewesen sich zu treffen als das früher immer der fall war. man kommt ja
letzten endes doch drauf was man aneinander hat oder gehabt hat.
clou: ich sah B. und die B war bei bowie gewesen. wusste ich mit der B eh nix zu reden und danach erst erfuhr ich dass sie DORT gewesen war wo auch E war.
und ich streu ashes_to_ashes auf mein haupt dass ich nicht dort gewesen war. in meiner überzeichneten art, mich zeitweise auszudrücken, wage ich zu sagen, ER ist der messias des POP.
ausschnitt aus einem enthusiastischen sms das ich erhielt: bowie weiß wie er wirkt und spielt damit auf eine weise, welche ich noch bei keinem anderen künstler so erlebt hab.
also die brigitte war in deutschland dabei, die B. und ein yahoo correspondent von mir gestern,
sowie E. war eben auch gestern da, und natürlich die rekonvaleszente aos, wie ich stark hoffe.
eap rekontaktierte ich, ob er dort war und mir was zu erzählen hätte. er war nicht, aber zumindest ist ein touch zum sonst unerreichbaren eap wieder aufgebaut.
was ich mit dem meister sprach, war unter anderen: wie verfährt man mit einem jünger, einem verlorenen schaf, das sich vertschüsst hat. da gibts 2 arten. das schaf verfluktuiert sich einfach, still und leise, oder das schaf wird zur reißenden bestie, die uns die hackln hintnach schmeißt. zum dank zum beispiel, oder auch zum undank. undank dafür nämlich, dass sie in uns was setzten was wir nie versprochen hatten, was sie in uns aber projiziert und augenscheinlich nie bekommen hatten. wie sagte ich doch über martin so oft:
so einer kann dir nur die schleusen öffnen, umgehen und handlen damit, das musst du dann bitteschön selber.
es sind dies keine schleusenwärter.
aber lasst mich die metapher ordentlich zu ende führen: meister fragt die mitjünger: was tun wir - rehabilitation, sagn ma es woa nix? meister fragt schüler, ohne zu beeinflussen. er selber wird sich hüten, hier die eigene intuitiv doch stimmige meinung vorzubringen. mitjünger, schüler sagen: nee, wÄck iss wÄck, es ist das herz
nimmer da. auch wenn ein handschlag und ein gequältes lÄcheln noch da sein mag, das herz ist nicht mehr dabei.
und es war viel leichter gewesen sich zu treffen als das früher immer der fall war. man kommt ja
letzten endes doch drauf was man aneinander hat oder gehabt hat.
clou: ich sah B. und die B war bei bowie gewesen. wusste ich mit der B eh nix zu reden und danach erst erfuhr ich dass sie DORT gewesen war wo auch E war.
und ich streu ashes_to_ashes auf mein haupt dass ich nicht dort gewesen war. in meiner überzeichneten art, mich zeitweise auszudrücken, wage ich zu sagen, ER ist der messias des POP.
ausschnitt aus einem enthusiastischen sms das ich erhielt: bowie weiß wie er wirkt und spielt damit auf eine weise, welche ich noch bei keinem anderen künstler so erlebt hab.
also die brigitte war in deutschland dabei, die B. und ein yahoo correspondent von mir gestern,
sowie E. war eben auch gestern da, und natürlich die rekonvaleszente aos, wie ich stark hoffe.
eap rekontaktierte ich, ob er dort war und mir was zu erzählen hätte. er war nicht, aber zumindest ist ein touch zum sonst unerreichbaren eap wieder aufgebaut.
was ich mit dem meister sprach, war unter anderen: wie verfährt man mit einem jünger, einem verlorenen schaf, das sich vertschüsst hat. da gibts 2 arten. das schaf verfluktuiert sich einfach, still und leise, oder das schaf wird zur reißenden bestie, die uns die hackln hintnach schmeißt. zum dank zum beispiel, oder auch zum undank. undank dafür nämlich, dass sie in uns was setzten was wir nie versprochen hatten, was sie in uns aber projiziert und augenscheinlich nie bekommen hatten. wie sagte ich doch über martin so oft:
so einer kann dir nur die schleusen öffnen, umgehen und handlen damit, das musst du dann bitteschön selber.
es sind dies keine schleusenwärter.
aber lasst mich die metapher ordentlich zu ende führen: meister fragt die mitjünger: was tun wir - rehabilitation, sagn ma es woa nix? meister fragt schüler, ohne zu beeinflussen. er selber wird sich hüten, hier die eigene intuitiv doch stimmige meinung vorzubringen. mitjünger, schüler sagen: nee, wÄck iss wÄck, es ist das herz
nimmer da. auch wenn ein handschlag und ein gequältes lÄcheln noch da sein mag, das herz ist nicht mehr dabei.
woelfin - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 19:19
Bricht mir das herz aber muss hier ausgesprochen sein, ich lass nun die finger einfach tanzen nach einem weiteren mega-telefonat, um 12 hätt ich treffen mit wichtiger ex-beziehung gehabt und hab ihn versetzt, erreich ihn nun nicht, dabei hatte er gefragt, ob er für mich kochen möge, was mich unglaublich berührt. Und jetzt bleibt mir nur aufs band reden. Ich hoff ich krieg ne 2. chance. Wenn ich mich jetzt auffn weg mach steh ich vor verschlossner tür, das ist schon zu oft während unserer ätherseligen beziehung passiert. Michel.
Es ist auch weiters unglaublich was derzeit an mich einholenden parallelen und fast-flashbacks in bezug auf meine vergangenheit passiert. Es ist einerseits die totale leere da, auf dass sie gefüllt wäre, andererseits ist es ein abschied um den andren, und zwar abschiede, bei denen ich nie an abschiede geglaubt hätte. Abschiede, von umständen, von tatsachen, und allem voran von personen, von denen ich mich garnicht verabschieden wollte und dann gelang es doch. Oder es wurde gelungen, vom lauf der dinge.
Es ist gut zu wissen, dass ich mich in guten händen wissen darf, und doch ist die entfernung ein bisschen schwer packbar. Aber andererseits spüre ich speziell in diesen tagen wieder ein unvorstellbares bedürfnis, aus wien rauszukommen. Via vernissage by roli war das zu kurz. Das sollten schon ein paar wenige tage sein, solange meine bewerbungen da nebenbei laufen können.
Ja, es ist viel rechtfertigung in all dem drin, auch das wissen ist da drin, dass es da draußen menschen gibt die frei rumlaufen und mir per post zb einen anonymen brief schicken, in dem über das geschrieben wird und mir zum vorwurf gemacht wird, was ich hier öffentlich kundtue. Und in diesem sinn aber auch klebt über allem was ich hier verzapfe ein zensurpickerl, das ungefähr so aussieht wie die kontraproduktive atemhilfe für den asthmatischen omofuma.
Es ist auch weiters unglaublich was derzeit an mich einholenden parallelen und fast-flashbacks in bezug auf meine vergangenheit passiert. Es ist einerseits die totale leere da, auf dass sie gefüllt wäre, andererseits ist es ein abschied um den andren, und zwar abschiede, bei denen ich nie an abschiede geglaubt hätte. Abschiede, von umständen, von tatsachen, und allem voran von personen, von denen ich mich garnicht verabschieden wollte und dann gelang es doch. Oder es wurde gelungen, vom lauf der dinge.
Es ist gut zu wissen, dass ich mich in guten händen wissen darf, und doch ist die entfernung ein bisschen schwer packbar. Aber andererseits spüre ich speziell in diesen tagen wieder ein unvorstellbares bedürfnis, aus wien rauszukommen. Via vernissage by roli war das zu kurz. Das sollten schon ein paar wenige tage sein, solange meine bewerbungen da nebenbei laufen können.
Ja, es ist viel rechtfertigung in all dem drin, auch das wissen ist da drin, dass es da draußen menschen gibt die frei rumlaufen und mir per post zb einen anonymen brief schicken, in dem über das geschrieben wird und mir zum vorwurf gemacht wird, was ich hier öffentlich kundtue. Und in diesem sinn aber auch klebt über allem was ich hier verzapfe ein zensurpickerl, das ungefähr so aussieht wie die kontraproduktive atemhilfe für den asthmatischen omofuma.
Omofuma klingt wie rauch. Und in einem rauch von schwaden lapidar-müßigen fingerballetts verabschiede ich mich von diesem – einem weiteren leicht entbehrlich scheinenden beitrag zum allgemeinwohl eines etwas fragwürdig konstelliert-konsternierten und indignierten cyberdorfes.
solange nicht irgendwer im dorf mich im sinn von zweifelhaften links, welche licht in ein unergründlich wölfisches dunkel bringen sollen, attackiert, erlaube ich mir weiterhin exzellente storis zu verlinken
guckscht du hier mal:
http://runtimeerror.twoday.net/stories/95020
runtime, wollte ihr compliment aussprechen doch ihre seite hat sehr lang ladezeit.
MICHEEEEEEEEEEEEEEL
hat angrufn, compi runterfoarn
hoar machn. wir gehn Äsen.
woelfin - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 11:38
kann sich noch wer an meine uralten xanthippe postinX auf alpha.ant erinnern?
die gingen nämlich so
http://alpha.antville.org/stories/129662
http://alpha.antville.org/stories/118109
immer noch aktivier ich handy ob sms von IHM kommt, outlook ob MAIL kommt, aber funkstille. ich glaube es ist eine definitive
und wieder finde ich mich am weg der jagd und ich schwörs, ich tue es ungern
ich renn ungern in den ersten 30 seconds von einem date weg, weil der gedatete tatsächlich wie einer aussieht, welcher von anfang an bei websingles dabei war und sich bis dato noch nicht an die frau gebracht hat.
kurzum: die xanthippe wird hier fortgesetzt, und zwar weiterhin, wie auch damals, im zeichen absoluter anonymität.
um die hiesige xanthippe rubrik phänomenal berührender statements einzuleiten, gibt es heute hier DIES:
niveuau vorhanden und auch nicht notgeil!!
der tippfehler iss'Ächt.
übrigens. weil ich ja im zuge einer recherche vor längerem mit einem anonymen postbrief beglückt wurde (stori steht hier im mostread), bleibt mir hier zu klären, dass, wenngleich ich auf der suche nach neuen interessanten kontakten bin, ich mich deswegen noch lange nicht an jeden dahergelaufenen für fragwürdigen matratzensport feilbiete.
die gingen nämlich so
http://alpha.antville.org/stories/129662
http://alpha.antville.org/stories/118109
immer noch aktivier ich handy ob sms von IHM kommt, outlook ob MAIL kommt, aber funkstille. ich glaube es ist eine definitive
und wieder finde ich mich am weg der jagd und ich schwörs, ich tue es ungern
ich renn ungern in den ersten 30 seconds von einem date weg, weil der gedatete tatsächlich wie einer aussieht, welcher von anfang an bei websingles dabei war und sich bis dato noch nicht an die frau gebracht hat.
kurzum: die xanthippe wird hier fortgesetzt, und zwar weiterhin, wie auch damals, im zeichen absoluter anonymität.
um die hiesige xanthippe rubrik phänomenal berührender statements einzuleiten, gibt es heute hier DIES:
niveuau vorhanden und auch nicht notgeil!!
der tippfehler iss'Ächt.
übrigens. weil ich ja im zuge einer recherche vor längerem mit einem anonymen postbrief beglückt wurde (stori steht hier im mostread), bleibt mir hier zu klären, dass, wenngleich ich auf der suche nach neuen interessanten kontakten bin, ich mich deswegen noch lange nicht an jeden dahergelaufenen für fragwürdigen matratzensport feilbiete.
susiyin - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 06:12
DUCKMAN KOLLER
Für den sehr unwahrscheinlichen fall, dass es die menschheit noch geben sollte, wenn es eines tages die duckman koller nicht mehr gibt, kann ich mir vorstellen, dass das leben der duckman koller von einem österreichischen team verfilmt wird. Denn dieses leben ist eine mischung aus sissi, aus musical, operette, biedermeier und typischem wienertum – dennoch aber einem freigeistigen denken, das weitgehend keine tabus kennt.
Ich komme nicht umhin, auch hier das goldene kalb des internets zu füttern (google): als eat this, gugli! Dagmar koller, helmut zilk, ex-bürgermeister, musical, operette, La Mancha.
Und über die duckman koller hatte ich einen traum. Gesetzt, es gibt den film bereits, und er wird zum musical, oder bessergesagt zu seiner vorform, der operette gemacht. Diese operette ist der 15 minütige pausenfüller irgendeiner anderen operette. Während also die society im pausenraum sich feiert, tanzt eine nachgestellte duckman koller auf der bühne und stellt dort mit dem voluminösen kopfschmuck, wie er eigentlich nur einem pariser moulin rouge gebührt, denn koller eines enterichs dar. Den muss man sich vorstellen wie einen aufgebrachten cold turkey. Und doch hat diese ganze getue viel mehr mit show zu tun als das antiseptisch-spastisch anmutende gegackere von frisch aus dem retortenglas mutierten StarmaniX.
Cc starmania, alpha.ant
Für den sehr unwahrscheinlichen fall, dass es die menschheit noch geben sollte, wenn es eines tages die duckman koller nicht mehr gibt, kann ich mir vorstellen, dass das leben der duckman koller von einem österreichischen team verfilmt wird. Denn dieses leben ist eine mischung aus sissi, aus musical, operette, biedermeier und typischem wienertum – dennoch aber einem freigeistigen denken, das weitgehend keine tabus kennt.
Ich komme nicht umhin, auch hier das goldene kalb des internets zu füttern (google): als eat this, gugli! Dagmar koller, helmut zilk, ex-bürgermeister, musical, operette, La Mancha.
Und über die duckman koller hatte ich einen traum. Gesetzt, es gibt den film bereits, und er wird zum musical, oder bessergesagt zu seiner vorform, der operette gemacht. Diese operette ist der 15 minütige pausenfüller irgendeiner anderen operette. Während also die society im pausenraum sich feiert, tanzt eine nachgestellte duckman koller auf der bühne und stellt dort mit dem voluminösen kopfschmuck, wie er eigentlich nur einem pariser moulin rouge gebührt, denn koller eines enterichs dar. Den muss man sich vorstellen wie einen aufgebrachten cold turkey. Und doch hat diese ganze getue viel mehr mit show zu tun als das antiseptisch-spastisch anmutende gegackere von frisch aus dem retortenglas mutierten StarmaniX.
Cc starmania, alpha.ant
woelfin - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 05:32 - Rubrik: alltag
Ein monströs anmutender neologismus für ein im prinzip doch ganz einfaches geschichtlein, wie es von tausenderlei schreibern bis zum (z)erbrechen wi(e)dergekaut wurde.
Mir fiel speziell in der anti-flashmob-debatte auf, dass gerade die total über einen kamm geschorenen kollektividualisierten menschen von mob, von der masse hinter einer führerperson, von der geistlosigkeit einer mitlaufenden masse sprachen.
Und gleichzeitig denke ich mir: wer sitzt den hier in der platoschen höhle: die mobber, oder die, welche sich gerade demonstrativ davon abgrenzen? Ja und warum befinden sie es für nötig, sich so dezidiert davon abzugrenzen, dass sie gar soweit gehen, den spass, den die flashmobber untereinander und miteinander haben, auf eine zumindest virtuelle weise zu sabotieren, wenn sie es sich im realen leben schon nicht trauen?
Gerade bei den FM fällt mir ja immer wieder auf, dass ich unglaublich viele individualisierte menschen treffe. Menschen, die etwas anderes als die masse machen wollen. Und wir machen den mob und ich denk mir: welche ist nun die masse, die stupid vom fluss des oft gegen ihre ureigentliche intention dahinschwelenden lebens aufgesogen wird? Also eines kann ich nur sagen: wir flashmobber sind es nicht.
Ursprünglich wollte ich die geschichte völlig allgemein auslegen und nicht exklusiv auf das Phänomen_Flashmob zentrieren, der kern der stori passt aber dennoch sehr gut hier rein.
Mir fiel speziell in der anti-flashmob-debatte auf, dass gerade die total über einen kamm geschorenen kollektividualisierten menschen von mob, von der masse hinter einer führerperson, von der geistlosigkeit einer mitlaufenden masse sprachen.
Und gleichzeitig denke ich mir: wer sitzt den hier in der platoschen höhle: die mobber, oder die, welche sich gerade demonstrativ davon abgrenzen? Ja und warum befinden sie es für nötig, sich so dezidiert davon abzugrenzen, dass sie gar soweit gehen, den spass, den die flashmobber untereinander und miteinander haben, auf eine zumindest virtuelle weise zu sabotieren, wenn sie es sich im realen leben schon nicht trauen?
Gerade bei den FM fällt mir ja immer wieder auf, dass ich unglaublich viele individualisierte menschen treffe. Menschen, die etwas anderes als die masse machen wollen. Und wir machen den mob und ich denk mir: welche ist nun die masse, die stupid vom fluss des oft gegen ihre ureigentliche intention dahinschwelenden lebens aufgesogen wird? Also eines kann ich nur sagen: wir flashmobber sind es nicht.
Ursprünglich wollte ich die geschichte völlig allgemein auslegen und nicht exklusiv auf das Phänomen_Flashmob zentrieren, der kern der stori passt aber dennoch sehr gut hier rein.
woelfin - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 05:31
jetzt erst werd ich mir gewahr, wie lange das ein guter und treuer freund war
aber wir sind auch völlig leise voneinander gegangen. mein cd brenner ist immer noch extern, ich kann drauf bestenfalls eier braten und verzweifle bald
seit ich seinen satz bekam dass sein sexleben nun qualitativ und quantitativ besser ist als je zuvor bin ich in der krise
die leitungen sind wieder offen
und die letzten telefonate waren teils so erwärmend, als wäre ich monatelang im kühlschrank gesessen
es herrscht auch funkstille mit pH
ich muss fast annehmen dass er nun doch wieder hier reingelesen hat und/oder liest
aber ich schaffs nimmer
ich schaffs nimmer, ein einrichtungsgegenstand zu sein
ich schaffs nimmer zärtlichkeit zu versprühen, wo nur das bedürfnis nach schlafengehen zurückkommt
ich schaffs nimmer, zu hören, 'es wird schon' wenn mir völlig klar ist, dass das nun die norm ist und es bestenfalls schlechter wird, aber sicher nicht besser
ich schaffs nicht, ganz subtil vorwürfe zu bekommen, oder rechtfertigungen finden zu müssen, warum ich mit lesern maile, telefoniere und vielleicht gar wen davon blinddate.
ich will die wärme wieder spüren und das feuer.
und ich werde mir dessen gewahr, dass das authentische alleinsein gegenüber dem unauthentischen zweisamsein immer noch die bessere alternative ist.
der weg ist einsam, hat roli zu mir gesagt
und ich will ihn sicher nicht einsam gehen.
aber mich nicht rühren dürfen, in form von kommunikation und dennoch einsam sein, das ist mir zuviel des guten.
aber wir sind auch völlig leise voneinander gegangen. mein cd brenner ist immer noch extern, ich kann drauf bestenfalls eier braten und verzweifle bald
seit ich seinen satz bekam dass sein sexleben nun qualitativ und quantitativ besser ist als je zuvor bin ich in der krise
die leitungen sind wieder offen
und die letzten telefonate waren teils so erwärmend, als wäre ich monatelang im kühlschrank gesessen
es herrscht auch funkstille mit pH
ich muss fast annehmen dass er nun doch wieder hier reingelesen hat und/oder liest
aber ich schaffs nimmer
ich schaffs nimmer, ein einrichtungsgegenstand zu sein
ich schaffs nimmer zärtlichkeit zu versprühen, wo nur das bedürfnis nach schlafengehen zurückkommt
ich schaffs nimmer, zu hören, 'es wird schon' wenn mir völlig klar ist, dass das nun die norm ist und es bestenfalls schlechter wird, aber sicher nicht besser
ich schaffs nicht, ganz subtil vorwürfe zu bekommen, oder rechtfertigungen finden zu müssen, warum ich mit lesern maile, telefoniere und vielleicht gar wen davon blinddate.
ich will die wärme wieder spüren und das feuer.
und ich werde mir dessen gewahr, dass das authentische alleinsein gegenüber dem unauthentischen zweisamsein immer noch die bessere alternative ist.
der weg ist einsam, hat roli zu mir gesagt
und ich will ihn sicher nicht einsam gehen.
aber mich nicht rühren dürfen, in form von kommunikation und dennoch einsam sein, das ist mir zuviel des guten.
woelfin - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 17:40
Oder soll man es fluktuationsrate nennen?
Wie nannte ich es vor wenigen monaten zu tilak? ‚ich gehe leise’ üblicherweise, wenn ich merke, es ist mit irgendwem vorbei, drehe ich mich um und gehe. Dass leiden da ist und schwermut in bezug auf die vergangene zeit, das kann auf verschiedene arten verarbeitet werden. Es gibt die Ur-Yang-Version. Das ist jene, bei der man dem Verabschiedeten oder Verabschiedenden traut nahelegt: Du weißt, ich habe dir schon von Beginn an den Gang zum Therapeuten geraten. Dies aber nicht traut, sondern idealerweise in aller öffentlichkeit. Und dies auch ist auf den allerersten blick eine elegante möglichkeit. Denn von nun an hat der verabschiedete/verabschiedende dieselben rechte wie ein sedierter auf irgendeiner station. Was auch immer er tut oder sagt, es wird in die schublade gepackt: jaja, tu nur – wir haben es ja immer gewusst. Es ist eine krux – was auch immer der verabschiedet/verabschiedende dann tut, es wird zum eigentor gemacht.
Rehabilitation von Lesern: wieder ein ausdruck, ein hilfloser, der mir zum verhängnis gemacht werden wird. Man möge als unwilliger leser diesen ausdruck also für sich unter gänsefüßchen stellen. Nun, es ist für mich als schreiber selber unglaublich gewesen, wie meine momentane bauchreaktion sich als die richtige erwiesen hat. Nämlich dass sich leser von mir emanzipiert haben (hier wieder anführungszeichen), weil sie merkten, es ist für sie treffender, passender, leichter, und letztendlich unterhaltsamer, selber in der community eine rolle zu spielen. Das finde ich schön. Ich tue das selber in gewisser weise auch, wenn mir wo etwas gefällt. Nun, es gibt einen dunstkreis, und wer dort heimisch wird, oder auch nur peripher, mit dem sehe ich mich nach wie vor genötigt, kontakt abzubrechen. Schlicht abzubrechen: also nicht verfähmen, und nicht mit seltsamen links in verbindung setzen: einfach nur abzubrechen. Nie zum beispiel habe ich mich darüber geäußert, dass ich das was gewisse herren nun in den dörfern antville/2day schreiben und treiben, genauso langweilig finde, wie den tussischen dunstkreis selbst. Ich wäre erleichtert, wenn MEINE schreibe auch für dieselbigen uninteressant wäre, denn ein nebeneinanderschreiben in dörfern mit 1000 – 4000 bewohnern, das ist sehr gut möglich: Wirklich!
Ach zur rehabilition. Die gelang nur einmal. Es geschah mit der freundin E., deren wertvolle freundschaft ich nun nicht missen will. Sie gelang im zuge unser beider interesse am gleichen mann. Ich kriegte ihn. Sie kriegte n andren. Beide woans oaschlecha. Sorry das zu sagen, es fühlt sich sicher keiner angesprochen, und es ist auch kein bewohner im dorf.
E. sieht heut bowie
aguilera singt words can bring me down - passt gut zur stori und ist wunderschön.
Wie nannte ich es vor wenigen monaten zu tilak? ‚ich gehe leise’ üblicherweise, wenn ich merke, es ist mit irgendwem vorbei, drehe ich mich um und gehe. Dass leiden da ist und schwermut in bezug auf die vergangene zeit, das kann auf verschiedene arten verarbeitet werden. Es gibt die Ur-Yang-Version. Das ist jene, bei der man dem Verabschiedeten oder Verabschiedenden traut nahelegt: Du weißt, ich habe dir schon von Beginn an den Gang zum Therapeuten geraten. Dies aber nicht traut, sondern idealerweise in aller öffentlichkeit. Und dies auch ist auf den allerersten blick eine elegante möglichkeit. Denn von nun an hat der verabschiedete/verabschiedende dieselben rechte wie ein sedierter auf irgendeiner station. Was auch immer er tut oder sagt, es wird in die schublade gepackt: jaja, tu nur – wir haben es ja immer gewusst. Es ist eine krux – was auch immer der verabschiedet/verabschiedende dann tut, es wird zum eigentor gemacht.
Rehabilitation von Lesern: wieder ein ausdruck, ein hilfloser, der mir zum verhängnis gemacht werden wird. Man möge als unwilliger leser diesen ausdruck also für sich unter gänsefüßchen stellen. Nun, es ist für mich als schreiber selber unglaublich gewesen, wie meine momentane bauchreaktion sich als die richtige erwiesen hat. Nämlich dass sich leser von mir emanzipiert haben (hier wieder anführungszeichen), weil sie merkten, es ist für sie treffender, passender, leichter, und letztendlich unterhaltsamer, selber in der community eine rolle zu spielen. Das finde ich schön. Ich tue das selber in gewisser weise auch, wenn mir wo etwas gefällt. Nun, es gibt einen dunstkreis, und wer dort heimisch wird, oder auch nur peripher, mit dem sehe ich mich nach wie vor genötigt, kontakt abzubrechen. Schlicht abzubrechen: also nicht verfähmen, und nicht mit seltsamen links in verbindung setzen: einfach nur abzubrechen. Nie zum beispiel habe ich mich darüber geäußert, dass ich das was gewisse herren nun in den dörfern antville/2day schreiben und treiben, genauso langweilig finde, wie den tussischen dunstkreis selbst. Ich wäre erleichtert, wenn MEINE schreibe auch für dieselbigen uninteressant wäre, denn ein nebeneinanderschreiben in dörfern mit 1000 – 4000 bewohnern, das ist sehr gut möglich: Wirklich!
Ach zur rehabilition. Die gelang nur einmal. Es geschah mit der freundin E., deren wertvolle freundschaft ich nun nicht missen will. Sie gelang im zuge unser beider interesse am gleichen mann. Ich kriegte ihn. Sie kriegte n andren. Beide woans oaschlecha. Sorry das zu sagen, es fühlt sich sicher keiner angesprochen, und es ist auch kein bewohner im dorf.
E. sieht heut bowie
aguilera singt words can bring me down - passt gut zur stori und ist wunderschön.
woelfin - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 17:28
vorab wieder ein vorsatz fürs jahr, neben dem ersten.
der erste lautete ja, WENN ich außerhalb meiner wohnung meine armbanduhr abnehme möge ich sie doch bitte nicht nur einstecken sonder festzurren: und zwar an tasche ODER hose.
der zweite lautet nun: WENN ich in einem etablissement, wie das der Anker ist, wo trinkgeld nicht allzu üblich ist, kleingeld zurückbekomme, dann möge ich das DRINGEND - und zwar sofort - in irgendeine
tasche tun, und sei es nur die manteltasche. es hat mich zwar bisher erstaunt, doch was ich da bisher
reintat war nachher auch noch drin. was bei einigen meiner jeans nicht unbedingt der fall sein muss.
ich möge dieses retourgeld also tunlichst SOOOOFORT in irgendeine tasche stecken. für den fall dass, wenn dickbäuchig kräulings hustend-schnupfende kollektividuen meinen nebenplatz befallen, ich mich sofort vertschüssen kann, ohne wenn und aber, jedoch mit den 40 cents. so ein kleiner betrag kann einen im nachhinein manchmal ordentlich ärgern.
ich gehör nämlich nicht zu denen die der kurier heut kolportiert: den reichsten österreichern der wÄlt.
der kurier ist hiermit das heuchlerischste stück häuslpapier, das ich je abonniert hab.
wieder stoff zum träumen. das vorstellungsgespräch heute, eventuell ein zweites - ich wär verantwortlich für vertrieb eines produktes im deutschsprachigen raum. unterm herrn hinz+kunz, mit dem eben das zweitgespräch wäre und den ich noch nicht sah. wenn die kauzige chemie mit dem herrn kunz passt, dann stört die geschäftsführung vielleicht auch nicht meine ohnehin schon bis in den kloboden runtergeschraubte gehaltsvorstellung
und wenn nicht dann eben nicht. clou: das haus hat einen hinterhof der aussieht wie escher. sollt es zum zweitgespräch kommen, muss ich unbedingt diesen hof fotolomieren. alles andre is einglich vollkommen egal. ich schäker eh gern rum mit meinem derzeitigen outsourcing-coach: er hat performance-vergangenheit.
SUB-DOMinante. ich denk nur an dich: den ganzen tag. gibt mir unglaublich kraft, was wir gestern sprachen,
und dein mail danach. prima dass es dich gibt und du mich irgendwie fandest.
ich tanz heut ballett am keyboard.
HEUTE singt bowie! erdi und brigitte: alles gute dafür!! er ist überirdisch.
habe heute 2 fjuujitsus auf woelfin.at erreicht, oder wars schon gÄstern um mitternacht?
Summe der bisherigen Websiteabrufe 20015
der erste lautete ja, WENN ich außerhalb meiner wohnung meine armbanduhr abnehme möge ich sie doch bitte nicht nur einstecken sonder festzurren: und zwar an tasche ODER hose.
der zweite lautet nun: WENN ich in einem etablissement, wie das der Anker ist, wo trinkgeld nicht allzu üblich ist, kleingeld zurückbekomme, dann möge ich das DRINGEND - und zwar sofort - in irgendeine
tasche tun, und sei es nur die manteltasche. es hat mich zwar bisher erstaunt, doch was ich da bisher
reintat war nachher auch noch drin. was bei einigen meiner jeans nicht unbedingt der fall sein muss.
ich möge dieses retourgeld also tunlichst SOOOOFORT in irgendeine tasche stecken. für den fall dass, wenn dickbäuchig kräulings hustend-schnupfende kollektividuen meinen nebenplatz befallen, ich mich sofort vertschüssen kann, ohne wenn und aber, jedoch mit den 40 cents. so ein kleiner betrag kann einen im nachhinein manchmal ordentlich ärgern.
ich gehör nämlich nicht zu denen die der kurier heut kolportiert: den reichsten österreichern der wÄlt.
der kurier ist hiermit das heuchlerischste stück häuslpapier, das ich je abonniert hab.
wieder stoff zum träumen. das vorstellungsgespräch heute, eventuell ein zweites - ich wär verantwortlich für vertrieb eines produktes im deutschsprachigen raum. unterm herrn hinz+kunz, mit dem eben das zweitgespräch wäre und den ich noch nicht sah. wenn die kauzige chemie mit dem herrn kunz passt, dann stört die geschäftsführung vielleicht auch nicht meine ohnehin schon bis in den kloboden runtergeschraubte gehaltsvorstellung
und wenn nicht dann eben nicht. clou: das haus hat einen hinterhof der aussieht wie escher. sollt es zum zweitgespräch kommen, muss ich unbedingt diesen hof fotolomieren. alles andre is einglich vollkommen egal. ich schäker eh gern rum mit meinem derzeitigen outsourcing-coach: er hat performance-vergangenheit.
SUB-DOMinante. ich denk nur an dich: den ganzen tag. gibt mir unglaublich kraft, was wir gestern sprachen,
und dein mail danach. prima dass es dich gibt und du mich irgendwie fandest.
ich tanz heut ballett am keyboard.
HEUTE singt bowie! erdi und brigitte: alles gute dafür!! er ist überirdisch.
habe heute 2 fjuujitsus auf woelfin.at erreicht, oder wars schon gÄstern um mitternacht?
Summe der bisherigen Websiteabrufe 20015
woelfin - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 11:29
Oder simply fallen apart.
Oder in love wollt ich sagen, und es eigentlich vermeiden.
Ich hatte vorgestern ein langes telefongespräch. Das war interessant, weil es mich ne weile gekostet hat, vorurteile ggü yuppietum mit bedeutenden armbanduhren über bord zu schmeißen.
Ich wusste aber nicht was da meiner noch harren würde. Ein andres gespräch, und das war gestern. Und ich werde mir wieder eines gewahr: das küberl voller blut in der wiener u-bahn hat gezeigt, ich brauche diese kontakte nach außen. Nach außen, damit meine ich kontakte außerhalb der inzestuösen kleingartenvereine, deren software via blogger.de/2day/antville ich dankenswerterweise AUCH in anspruch nehmen darf. In all meiner weltberühmten und vielfach von mir in jeder hinsicht propagierten – äh was war das noch? - BESCHEIDENHEIT. aja.
Wow und der typ kriecht durch meine nacht und ihre träume derer ich mich beim besten willen nicht mehr entsinne, und gestern noch hatte ich irgendwie die google recherche verpasst, um mir seine piX anzuschauen, und heut kommen piX. Und in der ganzen konstellation erinnert mich das frappierend an die begegnung mit antwalter, welche ja auch eine salzburger begegnung war, die während des geno-gezisches und der goldenen-kalb-battle mit dem darkobserver leider den bach runter ging. Bis dato hat es sich immer als gift erwiesen, wenn einer meiner leser in den sog der dörfer gezogen wurde, deren SW ich verwende und brauche. Das sind die cybernautischen leser.
Aber es gibt auch andre und wie sich antwalter nie ver-irl-t hat, so möge sich mein neuer leser aus salzburg tunlichst ver-irl-en, bitteschön, und ich werde ihm auch nicht sagen, dass er sich irgendwelche leeren kilometer sparen könne. Nene,
ähm, ich hab in 2 std ein – ja ein vorstellungsgespräch, irgendwo gegend nussdorferstrasse soll ich arbeiten. Eigentlich aber würde mir ein intellektualisierter gürtel eher entsprechen. Aber der gürtel ist dort eh in der nähe, ich brauch nur noch den gewissen zuhälter.
Aber wer hält MIR schon die klappe.....
Was noch ganz wichtig ist zu sagen, ich habe in allder schreibe seit über 2 jahren, viele leser gehabt, die waren für eine gewisse zeit, maximal 3-4 monate voll begeistert und haben sich durch alles durchgelesen. Aber irgendwann merkten sie, es ist eigentlich immer dasgleiche. Viele Ä... zuviele. Viel verkanntheit, ein bisschen selbstmitleid, ein bisserl suizidal, suizidalität ist derzeit outgesourced.
Denn wie ich unten schon sagte: möge hier ordnung herrschen.
Damit mir niemand was zum vorwurf machen möge.
Denn hier das neue werk, against my will geschrieben, und doch fundamental – global – einfach woelfisch PHÄNOMENAL.
Und bitte macht mir eine zeitweilige überdrehtheit nicht schon wieder zum vorwurf, denn dann sieht die rÄchtfertigungskette irgendwann aus wie ein benzolring. Da beisst sich die hübsche siamkatze leas dann in den schwanz. Schwanz, jaja.
Oder in love wollt ich sagen, und es eigentlich vermeiden.
Ich hatte vorgestern ein langes telefongespräch. Das war interessant, weil es mich ne weile gekostet hat, vorurteile ggü yuppietum mit bedeutenden armbanduhren über bord zu schmeißen.
Ich wusste aber nicht was da meiner noch harren würde. Ein andres gespräch, und das war gestern. Und ich werde mir wieder eines gewahr: das küberl voller blut in der wiener u-bahn hat gezeigt, ich brauche diese kontakte nach außen. Nach außen, damit meine ich kontakte außerhalb der inzestuösen kleingartenvereine, deren software via blogger.de/2day/antville ich dankenswerterweise AUCH in anspruch nehmen darf. In all meiner weltberühmten und vielfach von mir in jeder hinsicht propagierten – äh was war das noch? - BESCHEIDENHEIT. aja.
Wow und der typ kriecht durch meine nacht und ihre träume derer ich mich beim besten willen nicht mehr entsinne, und gestern noch hatte ich irgendwie die google recherche verpasst, um mir seine piX anzuschauen, und heut kommen piX. Und in der ganzen konstellation erinnert mich das frappierend an die begegnung mit antwalter, welche ja auch eine salzburger begegnung war, die während des geno-gezisches und der goldenen-kalb-battle mit dem darkobserver leider den bach runter ging. Bis dato hat es sich immer als gift erwiesen, wenn einer meiner leser in den sog der dörfer gezogen wurde, deren SW ich verwende und brauche. Das sind die cybernautischen leser.
Aber es gibt auch andre und wie sich antwalter nie ver-irl-t hat, so möge sich mein neuer leser aus salzburg tunlichst ver-irl-en, bitteschön, und ich werde ihm auch nicht sagen, dass er sich irgendwelche leeren kilometer sparen könne. Nene,
ähm, ich hab in 2 std ein – ja ein vorstellungsgespräch, irgendwo gegend nussdorferstrasse soll ich arbeiten. Eigentlich aber würde mir ein intellektualisierter gürtel eher entsprechen. Aber der gürtel ist dort eh in der nähe, ich brauch nur noch den gewissen zuhälter.
Aber wer hält MIR schon die klappe.....
Was noch ganz wichtig ist zu sagen, ich habe in allder schreibe seit über 2 jahren, viele leser gehabt, die waren für eine gewisse zeit, maximal 3-4 monate voll begeistert und haben sich durch alles durchgelesen. Aber irgendwann merkten sie, es ist eigentlich immer dasgleiche. Viele Ä... zuviele. Viel verkanntheit, ein bisschen selbstmitleid, ein bisserl suizidal, suizidalität ist derzeit outgesourced.
Denn wie ich unten schon sagte: möge hier ordnung herrschen.
Damit mir niemand was zum vorwurf machen möge.
Denn hier das neue werk, against my will geschrieben, und doch fundamental – global – einfach woelfisch PHÄNOMENAL.
Und bitte macht mir eine zeitweilige überdrehtheit nicht schon wieder zum vorwurf, denn dann sieht die rÄchtfertigungskette irgendwann aus wie ein benzolring. Da beisst sich die hübsche siamkatze leas dann in den schwanz. Schwanz, jaja.
woelfin - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 07:54
ein wiener ging, um in salzburg zu leben. mir wurde heute ein weiteres langes, erbauliches und
letztendlich auch wieder ausuferndes telefongespräch geschenkt. 28oct-4nov
ich sagte zu ihm: weisst du, es macht keine freude in der früh in der u-bahn diese gesichter zu sehen
er: ja, sie sehen aus, als wäre das einzige, was ihnen freude machen würde ein kübel voller blut.
ich will zur gestrigen tv debatte noch etwas hinzufügen.
um zu provozieren muss der, welcher sich künstler schimpft, tabus brechen. aber die menschen werden mehr und mehr bezüglich der tabus desensibilisiert: fäkalien, blut, beschimpfung, schreien auf der bühne,
spastisches rumhupfen von StarmaniX, kraftausdrücken, oder verqueren fantasien von kampflesben.
wozu solls noch führen, wenn tabu um tabu fällt.
und so meinte einer: es entstünden ja neue tabus. aber was sind die wirklichen tabus von heute?
leute schickts mir tabus!
ich mein auf den ersten sitz sind wirkliche tabus: fremdenfeindlichkeit, rehabilitation von holocäusten, wiederbetätigung, verharmlosung der gräuel des 2. wk.
das sind Ächte tabus. geÄchtete tabus. aber welche sind die tabus, die ein künstler heut noch brechen kann, auf dass er damit provoziere, polarisiere und sich letztendlich profiliere.
wäre ich wirklích sehr interessiert dran.
übrigens zur kampflesbe. es ist ein wort welches ich vom ätherseligen geordi hab. noch einmal erwähn ich wehmütig diesen namen der seit einer woche aufs unaushaltbarste in meinem kopf rumort. und doch weiß ich, es ist besser, nicht mehr zu mailen. ich habe nun die kurve gekratzt. geordi ist vergeben und glücklich und wäre
sehr lange single gewesen. sehr lange,... - und ich war mir nicht sicher.
und nun ist er weg, und seine beziehung ist qualitativ wie quantitativ das was ich gesucht hätte und es bis zum heutigen tage leider nicht fand. es tut so weh - oh es tut so weh, sie weg zu wissen, sie alle.
vambo, isi, elias - und jetzt geordi. aber ich muss damit leben. es ist der lauf der dinge und sie finden alle zu ihrer bestimmung. je n'etais que de passage.
ich gestehe ich habe ein problem: jetzt rück ich raus damit:
ich kann diese häkeldecken nicht mehr zuordnen.
das kam so.
dem roli wollte ich was selbstgemachtes bringen, weil da seele drin ist, und das einzige was ich machen kann sind deckchen. blöd, gelt? aber ich hoff der roli versteht wie's gemeint war.
na und die anleitung zum deckchen fand ich, und habs sofort nachgehäkelt.

aber die, welche ihr am oberen bild seht, zu denen find ich in meinem 12 heften die anleitung nimmer. es sind zuviele anleitungen für zuviele deckchen.
manche decken sind eh aschas. weil sie sich entweder aufstellen oder wellen. wellen weil zuviel maschen.
aufstellen, weil zuwenig. die brauch ich nimmer machen. aber es gibt ein paar die sind ganz platt und glatt.
und die würd ich gern wieder machen. dann habe ich von jedem ein original.
aber wozu originale, wenn ich sie dann eh nicht der entsprechenden anleitung zuordnen kann.
soll ich mir andere probleme wünschen?
ANTWALTER - auch eine wunderbare salzburg bekanntschaft die sich leider nie ver-irl-t hat
he wrote: Wer von euch interessiert sich für Tiere? Heute fiel der Startschuss für mein neuestes Projekt:
http://www.tierliebe.at
Egal ob es um Hunde, Katzen, Pferde oder andere Tiere geht,ich hoffe auf rege Beteiligung! Das Forum wird sich schnell mit Beiträgen füllen: Anekdoten, Fragen, etc.
gratulation antwalter zu esoterikforum denkforum und tierliebe.at - wie auch woelfin.at
ehrt mich, ihn als host zu haben: hostproof.com
letztendlich auch wieder ausuferndes telefongespräch geschenkt. 28oct-4nov
ich sagte zu ihm: weisst du, es macht keine freude in der früh in der u-bahn diese gesichter zu sehen
er: ja, sie sehen aus, als wäre das einzige, was ihnen freude machen würde ein kübel voller blut.
ich will zur gestrigen tv debatte noch etwas hinzufügen.
um zu provozieren muss der, welcher sich künstler schimpft, tabus brechen. aber die menschen werden mehr und mehr bezüglich der tabus desensibilisiert: fäkalien, blut, beschimpfung, schreien auf der bühne,
spastisches rumhupfen von StarmaniX, kraftausdrücken, oder verqueren fantasien von kampflesben.
wozu solls noch führen, wenn tabu um tabu fällt.
und so meinte einer: es entstünden ja neue tabus. aber was sind die wirklichen tabus von heute?
leute schickts mir tabus!
ich mein auf den ersten sitz sind wirkliche tabus: fremdenfeindlichkeit, rehabilitation von holocäusten, wiederbetätigung, verharmlosung der gräuel des 2. wk.
das sind Ächte tabus. geÄchtete tabus. aber welche sind die tabus, die ein künstler heut noch brechen kann, auf dass er damit provoziere, polarisiere und sich letztendlich profiliere.
wäre ich wirklích sehr interessiert dran.
übrigens zur kampflesbe. es ist ein wort welches ich vom ätherseligen geordi hab. noch einmal erwähn ich wehmütig diesen namen der seit einer woche aufs unaushaltbarste in meinem kopf rumort. und doch weiß ich, es ist besser, nicht mehr zu mailen. ich habe nun die kurve gekratzt. geordi ist vergeben und glücklich und wäre
sehr lange single gewesen. sehr lange,... - und ich war mir nicht sicher.
und nun ist er weg, und seine beziehung ist qualitativ wie quantitativ das was ich gesucht hätte und es bis zum heutigen tage leider nicht fand. es tut so weh - oh es tut so weh, sie weg zu wissen, sie alle.
vambo, isi, elias - und jetzt geordi. aber ich muss damit leben. es ist der lauf der dinge und sie finden alle zu ihrer bestimmung. je n'etais que de passage.
ich gestehe ich habe ein problem: jetzt rück ich raus damit:
ich kann diese häkeldecken nicht mehr zuordnen.
das kam so.
dem roli wollte ich was selbstgemachtes bringen, weil da seele drin ist, und das einzige was ich machen kann sind deckchen. blöd, gelt? aber ich hoff der roli versteht wie's gemeint war.
na und die anleitung zum deckchen fand ich, und habs sofort nachgehäkelt.

aber die, welche ihr am oberen bild seht, zu denen find ich in meinem 12 heften die anleitung nimmer. es sind zuviele anleitungen für zuviele deckchen.
manche decken sind eh aschas. weil sie sich entweder aufstellen oder wellen. wellen weil zuviel maschen.
aufstellen, weil zuwenig. die brauch ich nimmer machen. aber es gibt ein paar die sind ganz platt und glatt.
und die würd ich gern wieder machen. dann habe ich von jedem ein original.
aber wozu originale, wenn ich sie dann eh nicht der entsprechenden anleitung zuordnen kann.
soll ich mir andere probleme wünschen?
ANTWALTER - auch eine wunderbare salzburg bekanntschaft die sich leider nie ver-irl-t hat
he wrote: Wer von euch interessiert sich für Tiere? Heute fiel der Startschuss für mein neuestes Projekt:
http://www.tierliebe.at
Egal ob es um Hunde, Katzen, Pferde oder andere Tiere geht,ich hoffe auf rege Beteiligung! Das Forum wird sich schnell mit Beiträgen füllen: Anekdoten, Fragen, etc.
gratulation antwalter zu esoterikforum denkforum und tierliebe.at - wie auch woelfin.at
ehrt mich, ihn als host zu haben: hostproof.com
susiyin - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 14:57
Das Plagiat beweist die richtigkeit deines tuns, wenngleich das anfangs niemand wahrhaben wollte:
In der gestrigen tv-diskussion um die provokation in der kunst begegnete mir, personifiziert durch künstler Fa. ein paradebeispiel. Er machte nen act bei dem er von nem kran aus am seil hang und pendelte bis zur ohnmacht.
Jahre drauf kopiert robie williams den schmäh. Fa. reagierte darauf mit der aussage, dass hiermit sein act bestätigt worden sei und dass er damit nicht so falsch lag.
Ähnliches mit ner polarisierenden oper, die sich im lauf der spielzeit zum publikumsmagneten entwickelt. Wir finden auch hier wieder die thematik der für mich so faszierenden nashörner ionescos. Der hordung hinter der zentralen meinung. Die zentrale meinung anfangs sagt: das is aschas, da geht man ned hin.
Und nach und nach gehen mehr und mehr hin – zur oper – bis zu dem punkt, wo es ein fauxpas ist, NICHT dortgewesen zu sein.
Wahre worte auch von herrn nitsch, der üblicherweise nicht zu meinen favoriten zählt: er sagt – kunst die rein um der provokation willen gemacht wird, kann nicht gut sein. Nitsch meint, er wolle nicht provozieren, er wolle nur teile des lebens zeigen: vergänglichkeit, und solche sachen.
Eine provokation geht oft einher mit der von mir schon unzählige male thematisierten verkanntheit des künstlers. Was ein guter provokateur ist, muss ein marketinggenie sein – muss aber nicht auch zwangsläufig ein guter künstler sein.
Es kann sein dass kunst provokant ist, doch ist nicht jede provozierung auch gleichzeitig kunst.
Hier will ich auch wieder eine kleine klärung zur von mir prÄferierten schreibweise mit umlaut A, wie auch der unnötig scheinenden germanisierung von anglizismen sprechen. Genauer erläutert habe ich den algorithmus, der dahintersteht auf http://woelfin.at/diction.html
Und diese seltsamen kreationen, die dadurch entstechen (rÄcht, stori, storis, in Ächt,...) die haben alle ihre für diese meine texte sinnige bewandtnis. Es ist dies noch lange kein grund, diese meine schreibweise als verkorkst zu bezeichnen, oder mich in zusammenhang mit informierenden webseiten über psych. Gehandicappte menschen zu bringen.
Der text ist ein gemälde – buchstaben sind stilmittel; das ist das motto meiner texte – und wer meine UmlÄute Ätzend finde, mÖge sich schlicht von hier vertschÜssen. Das geht im internet ja gottlob schneller als anderswo. Es gibt hierzu das kleine schwarze kreuzerl ganz rÄchts oben.
rÄchtfertigung_2: viele typos, das sind tippfehler sind mir im oktober passiert. Mal ein –n zuviel, dann dort wieder zuwenig, 3./4. Fall-Fehler, das sind schlampigkeitsfehler, die ich ausgebessert HÄTTE, wäre ich diesen monat nicht durch das strenge downloadlimit gehandicappt. Ich verspreche, dass es mit diesen unabsichtlichen fehlern im november wieder besser wird. Möge es hier ordentlich zugehen. Oh, Götter der mÄdiengewalten: Seid_Mir_Gnädig.
In der gestrigen tv-diskussion um die provokation in der kunst begegnete mir, personifiziert durch künstler Fa. ein paradebeispiel. Er machte nen act bei dem er von nem kran aus am seil hang und pendelte bis zur ohnmacht.
Jahre drauf kopiert robie williams den schmäh. Fa. reagierte darauf mit der aussage, dass hiermit sein act bestätigt worden sei und dass er damit nicht so falsch lag.
Ähnliches mit ner polarisierenden oper, die sich im lauf der spielzeit zum publikumsmagneten entwickelt. Wir finden auch hier wieder die thematik der für mich so faszierenden nashörner ionescos. Der hordung hinter der zentralen meinung. Die zentrale meinung anfangs sagt: das is aschas, da geht man ned hin.
Und nach und nach gehen mehr und mehr hin – zur oper – bis zu dem punkt, wo es ein fauxpas ist, NICHT dortgewesen zu sein.
Wahre worte auch von herrn nitsch, der üblicherweise nicht zu meinen favoriten zählt: er sagt – kunst die rein um der provokation willen gemacht wird, kann nicht gut sein. Nitsch meint, er wolle nicht provozieren, er wolle nur teile des lebens zeigen: vergänglichkeit, und solche sachen.
Eine provokation geht oft einher mit der von mir schon unzählige male thematisierten verkanntheit des künstlers. Was ein guter provokateur ist, muss ein marketinggenie sein – muss aber nicht auch zwangsläufig ein guter künstler sein.
Es kann sein dass kunst provokant ist, doch ist nicht jede provozierung auch gleichzeitig kunst.
Hier will ich auch wieder eine kleine klärung zur von mir prÄferierten schreibweise mit umlaut A, wie auch der unnötig scheinenden germanisierung von anglizismen sprechen. Genauer erläutert habe ich den algorithmus, der dahintersteht auf http://woelfin.at/diction.html
Und diese seltsamen kreationen, die dadurch entstechen (rÄcht, stori, storis, in Ächt,...) die haben alle ihre für diese meine texte sinnige bewandtnis. Es ist dies noch lange kein grund, diese meine schreibweise als verkorkst zu bezeichnen, oder mich in zusammenhang mit informierenden webseiten über psych. Gehandicappte menschen zu bringen.
Der text ist ein gemälde – buchstaben sind stilmittel; das ist das motto meiner texte – und wer meine UmlÄute Ätzend finde, mÖge sich schlicht von hier vertschÜssen. Das geht im internet ja gottlob schneller als anderswo. Es gibt hierzu das kleine schwarze kreuzerl ganz rÄchts oben.
rÄchtfertigung_2: viele typos, das sind tippfehler sind mir im oktober passiert. Mal ein –n zuviel, dann dort wieder zuwenig, 3./4. Fall-Fehler, das sind schlampigkeitsfehler, die ich ausgebessert HÄTTE, wäre ich diesen monat nicht durch das strenge downloadlimit gehandicappt. Ich verspreche, dass es mit diesen unabsichtlichen fehlern im november wieder besser wird. Möge es hier ordentlich zugehen. Oh, Götter der mÄdiengewalten: Seid_Mir_Gnädig.
woelfin - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 11:15
gestern ein langes telefongespräch mit einem leser gehabt. Interessantes elternhaus. Nämlich ein wohlhabendes, und wohlhabend ist nicht reich; wohlhabend ist die kleinkarierte kohle.
Das ist also ein erfolgreich sein und ein schaffe-schaffe-häusle baue, bei dem man aber immer bedacht ist, das schönere auto als der nachbar zu haben.
Ich wahre die anonymität und stelle in diesem sinn die situation des sohnes überzeichnet da, weil sie doch so ein malerisches exempel ist für vieles, was in unserer gesellschaft irgendwie verkehrtrum läuft.
Auch er, der betroffene sohn ist ein älterer von zwei – auch er ständig dem vergleich mit dem bruder ausgesetzt. Und er, der sohn über den ich spreche, bekommt jahr und tag von der familie durch die fontanelle implantiert, dass er nichts fertigbringen würde in seinem leben.
Es entwickelt sich in den jugendjahren aus ihm auch durchaus ein contralaufender revoluzzer, der scheiß baut, und selbigen weißen scheiß seinen eltern auf die nase bindet. Und zwar in form von lügen, den sogenannten weißen lügen.
Weiße lügen, da sind lügen, welche der betroffenen hören WILL! Er vermittelt dir durch blick, durch gesten, durch eine die antwort bereits implizierende fragetechnik, welche antwort er bekommen mag. Ich kenne zb das phänomen der weißen lügen in bezug auf die jobsuche. Wenn ich gefragt werde, ob ich denn gerade irgendwelche eisen im feuer hätte, dann erzeuge ich stante pede weiß glühende eisen, die in einem vor sich hin schmauchenden feuer der heuchelei dahingären, und nie ihr resultat gebären.
Denn die menschen sind sehr zufrieden, wenn man ihnen diese knöchelchen in form heißer eisen oder weißer lügen vor die zähne wirft. Es kann dann nichts geschehen: ich bin out-of-schneider, und für den anderen ist die welt in ordnung. Und sie bleibt es auch. So soll es ja sein. Um seines, und letztendlich auch um meines eigenen friedens willen, der mir übrigens das höchste gut ist (wer es noch nicht bemerkt hat).
Ja das mit diesem telefongesprächen ist frappierend. Es ist garnicht zwingend notwendig, dass ich mich mit dem korrespondenten auch irl gut verstehen würde, dass er mir, oder ich ihm gefiele. Es ist schlicht so, dass sich nach einer minute schon zeigt, ob die gesprächsbasis passt, oder nicht! Ich befinde mich in einer zeit, in der ich telefonaten mit lesern wieder relativ extravertiert gegenüberstehe.
Ja, liebe leserschaft, du hast richtig gelesen. Es heisst extrAvertiert und nicht extrÄvertiert.
Obwohl das gegenteil intrOvertiert ist. Das bedeutet noch lang nicht dass man auch extrOvertiert sagen muss. Ich kriech immer die wänd hoch wenn mir wer von extrOvertiert spricht. Um das gegenteil zu belegen, dürft ihr gerne auf beta.blogger den sreenshot für das gegenteil posten. Beta.blogger ist nämlich auch für storis offen, nicht nur für comments.
Das ist also ein erfolgreich sein und ein schaffe-schaffe-häusle baue, bei dem man aber immer bedacht ist, das schönere auto als der nachbar zu haben.
Ich wahre die anonymität und stelle in diesem sinn die situation des sohnes überzeichnet da, weil sie doch so ein malerisches exempel ist für vieles, was in unserer gesellschaft irgendwie verkehrtrum läuft.
Auch er, der betroffene sohn ist ein älterer von zwei – auch er ständig dem vergleich mit dem bruder ausgesetzt. Und er, der sohn über den ich spreche, bekommt jahr und tag von der familie durch die fontanelle implantiert, dass er nichts fertigbringen würde in seinem leben.
Es entwickelt sich in den jugendjahren aus ihm auch durchaus ein contralaufender revoluzzer, der scheiß baut, und selbigen weißen scheiß seinen eltern auf die nase bindet. Und zwar in form von lügen, den sogenannten weißen lügen.
Weiße lügen, da sind lügen, welche der betroffenen hören WILL! Er vermittelt dir durch blick, durch gesten, durch eine die antwort bereits implizierende fragetechnik, welche antwort er bekommen mag. Ich kenne zb das phänomen der weißen lügen in bezug auf die jobsuche. Wenn ich gefragt werde, ob ich denn gerade irgendwelche eisen im feuer hätte, dann erzeuge ich stante pede weiß glühende eisen, die in einem vor sich hin schmauchenden feuer der heuchelei dahingären, und nie ihr resultat gebären.
Denn die menschen sind sehr zufrieden, wenn man ihnen diese knöchelchen in form heißer eisen oder weißer lügen vor die zähne wirft. Es kann dann nichts geschehen: ich bin out-of-schneider, und für den anderen ist die welt in ordnung. Und sie bleibt es auch. So soll es ja sein. Um seines, und letztendlich auch um meines eigenen friedens willen, der mir übrigens das höchste gut ist (wer es noch nicht bemerkt hat).
Ja das mit diesem telefongesprächen ist frappierend. Es ist garnicht zwingend notwendig, dass ich mich mit dem korrespondenten auch irl gut verstehen würde, dass er mir, oder ich ihm gefiele. Es ist schlicht so, dass sich nach einer minute schon zeigt, ob die gesprächsbasis passt, oder nicht! Ich befinde mich in einer zeit, in der ich telefonaten mit lesern wieder relativ extravertiert gegenüberstehe.
Ja, liebe leserschaft, du hast richtig gelesen. Es heisst extrAvertiert und nicht extrÄvertiert.
Obwohl das gegenteil intrOvertiert ist. Das bedeutet noch lang nicht dass man auch extrOvertiert sagen muss. Ich kriech immer die wänd hoch wenn mir wer von extrOvertiert spricht. Um das gegenteil zu belegen, dürft ihr gerne auf beta.blogger den sreenshot für das gegenteil posten. Beta.blogger ist nämlich auch für storis offen, nicht nur für comments.
woelfin - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 08:34
Der statische mob
Hab lang überlegt wo ich das schreiben soll, es gab 3 möglichkeiten: wwwerdbeermund, aber dort nur hinterhausrubrik. Flashmob.2day, aber dort geht’s unter oder wird nicht gedankt. Flashmobber.net hat eine diesbezügliche rubrik aber für die würde der beitrag zu profund sein.
Hier mal einige vorverweise zu früheren fm-reflexionen auf tag.html
http://www.woelfin.at/tag5.html#263
http://www.woelfin.at/tag6.html#268
http://www.woelfin.at/tag6.html#269
http://www.woelfin.at/tag6.html#270
http://www.woelfin.at/tag6.html#272
http://www.woelfin.at/tag6.html#273
http://www.woelfin.at/tag6.html#275
http://www.woelfin.at/tag7.html#282
http://www.woelfin.at/tag10.html#301
http://www.woelfin.at/tag10.html#303
speziell nach dem philadelphia mob unterscheide ich statische mobs und bewegungsmobs. Die bewegungsmobs geben für die kamera viel her, speziell für den film (by wk). Doch sind die mobber aufgrund der aktion nicht empfänglich für die reaktion oder nicht-reaktion des publikums, welche meist eine nichtreaktion ist in form von nicht beachten und vorübergehen.
Der philadelphia mob hatte aber auch eine statische sequenz, die des lesens der flyer. Und da, da wir statisch waren und in diesem sinn unaufdringlich, fühlte sich das publikum viel eher davon angezogen, zuzusehen.
Ich betrachte flashmobs als ein performancetheater und bin für jeden, jedes alters und jeder einstellung dankbar, der auf die events kommt, von wem auch immer diese organisiert sein mögen. Daher ja auch appelliere ich an alle, selber mal mobs zu entwerfen. Aber durchschnittlich kann man den motivierten mobber nur zu einem selberinitiierten mob anheizen, weil er bei diesem merkt, dass die verantwortung für das gelingen des mobs und speziell für das kommen der leute – denn DIE machen ihn ja dann – belastend ist.
Mittlerweile hängt das organisieren der mobs in wien an ungefähr 3 leuten.
Virtualone macht zb mobs die von einer ganz eigenen und sehr bewegten charakteristik sind, die von mir initiierten mobs hingegen werden mehr und mehr statisch. Man könnte meinen, langweilig. Speziell der mob am 11.11. wird ein weitgehend statischer mob, aber mit einer ganz gewissen spannung in der luft, in der es speziell auf die initiative eines einzigen mobbers ankommt, den wir noch nicht kennen. Fast eine art spiel. Der 11.11. wird für die kameras nur bedingt was hergeben, da kaum bewegung vorkommt; aber ich denke – sofern es nicht windig oder sonstwie zu kalt ist, könnte er gerade durch seine surrealistische, und in diesem sinn unaufdringliche lautlosigkeit das vorsichtige interesse so manch uneingeweihter besucher wecken.
Hab lang überlegt wo ich das schreiben soll, es gab 3 möglichkeiten: wwwerdbeermund, aber dort nur hinterhausrubrik. Flashmob.2day, aber dort geht’s unter oder wird nicht gedankt. Flashmobber.net hat eine diesbezügliche rubrik aber für die würde der beitrag zu profund sein.
Hier mal einige vorverweise zu früheren fm-reflexionen auf tag.html
http://www.woelfin.at/tag5.html#263
http://www.woelfin.at/tag6.html#268
http://www.woelfin.at/tag6.html#269
http://www.woelfin.at/tag6.html#270
http://www.woelfin.at/tag6.html#272
http://www.woelfin.at/tag6.html#273
http://www.woelfin.at/tag6.html#275
http://www.woelfin.at/tag7.html#282
http://www.woelfin.at/tag10.html#301
http://www.woelfin.at/tag10.html#303
speziell nach dem philadelphia mob unterscheide ich statische mobs und bewegungsmobs. Die bewegungsmobs geben für die kamera viel her, speziell für den film (by wk). Doch sind die mobber aufgrund der aktion nicht empfänglich für die reaktion oder nicht-reaktion des publikums, welche meist eine nichtreaktion ist in form von nicht beachten und vorübergehen.
Der philadelphia mob hatte aber auch eine statische sequenz, die des lesens der flyer. Und da, da wir statisch waren und in diesem sinn unaufdringlich, fühlte sich das publikum viel eher davon angezogen, zuzusehen.
Ich betrachte flashmobs als ein performancetheater und bin für jeden, jedes alters und jeder einstellung dankbar, der auf die events kommt, von wem auch immer diese organisiert sein mögen. Daher ja auch appelliere ich an alle, selber mal mobs zu entwerfen. Aber durchschnittlich kann man den motivierten mobber nur zu einem selberinitiierten mob anheizen, weil er bei diesem merkt, dass die verantwortung für das gelingen des mobs und speziell für das kommen der leute – denn DIE machen ihn ja dann – belastend ist.
Mittlerweile hängt das organisieren der mobs in wien an ungefähr 3 leuten.
Virtualone macht zb mobs die von einer ganz eigenen und sehr bewegten charakteristik sind, die von mir initiierten mobs hingegen werden mehr und mehr statisch. Man könnte meinen, langweilig. Speziell der mob am 11.11. wird ein weitgehend statischer mob, aber mit einer ganz gewissen spannung in der luft, in der es speziell auf die initiative eines einzigen mobbers ankommt, den wir noch nicht kennen. Fast eine art spiel. Der 11.11. wird für die kameras nur bedingt was hergeben, da kaum bewegung vorkommt; aber ich denke – sofern es nicht windig oder sonstwie zu kalt ist, könnte er gerade durch seine surrealistische, und in diesem sinn unaufdringliche lautlosigkeit das vorsichtige interesse so manch uneingeweihter besucher wecken.
woelfin - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 04:43