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einige der auswirkungen von Arbeitslosigkeit aufs privatleben
zwar habe ich selbige dann und wann schon weiter unten thematisiert, doch ich versuche hier eine zaghafte vorab-zusammenfassung all dessen
  • man bekommt von insidern vermittelt, dass selbständige tätigkeit in form eines freien berufes, speziell ohne abgeschlossener akad. ausbildung nicht ratsam ist
    aufträgen nachrennen
    runtergedumpt werden und selber runterdumpen
    über gebühr aber mit vollem druck und einsatz arbeiten
    um danach die hälfte dessen als steuern abzuliefern
    keinerlei absicherung im krankheitsfall
    nur fallweise projekte, welche rücklagen für stillephasen notwendig machen
    kein sicherer kundenstamm: jeder kann jederzeit abwandern.
  • gefragt werden: was machst du heute ODER was hast du heut den lieben langen tag gemacht
  • gefragt werden: No, sind irgendwelche eisen im feuer?
  • leicht angewidert seitens der bekanntschaft gesagt bekommen, Nein - bei uns ist leider auch nix frei, nicht dass ich wüsste
  • bekanntschaften bleiben unverbindlich, oberflächlich und lösen sich sehr schnell wieder auf
  • selbstgewählte isolation weil ein wichtiges gesprächsthema nämlich der BERUF selber peinlichkeit hervorruft, das betrifft speziell gruppen gespräche
  • kein raum zur bewegung oder für auslandsreisen, immer auf abruf in der eigenen stadt, in der eignen bleibe
  • tendenz zu weissen lügen, bis hin zu einer gewissen selbstverleugnung. man entwickelt eine chuzpe und lügt freunden frech ins gesicht. man sagt ihnen das, was sie hören wollen. auch dies führt zu ner art trügerischer illusion
  • in manchen fällen verfall in stoffgebundene süchte oder stoffungebundene, also trinken, spielsucht oder internet sucht, fresssucht etc
  • im idealen fall irgendeine art von sublimierung des eigenen tatendrangs, irgendne art von neuer definition. das ist zb in meinem speziellen fall das net.
  • mehr und mehr verlust des marktwerts
  • verbitterung gegenüber konsumzwang, politikern
  • finden neuer werte, wenn nicht schon zuvor vorhanden - extreme genügsamkeit in gewand, komfort und anderen materiellen dingen.
  • bei einem teil der betroffenen kann eine verarmung stattfinden, speziell im fall von alleinerzieher/-innen; selbige sind dann auch die ersten die sich gegenseitig runterdumpen
  • männer beharren auf ihren werten, frauen hingegen verlieren an wert - sie verlieren letztendlich aus eigenem fragwürdig-egoistischen grund an marktwert; wo sie doch ohnehin schon die schlechter bezahlten sind
  • männer SAGEN wenn ihnen was nicht passt
  • frauen fressen es in sich rein, sie fügen sich.
    aber die mannfrau thematik würde mindestens eine eigne stori verdienen
    doch zurück zum Stoff
    mein liebster leser aus deutschland - der EISI übermittelte mir:
    http://www.erwerbslos.de
    sehr gut finde ich auch
    http://nojoblog.blogspot.com für den dt. sprachraum
    patfishman traf ich bei peterpilz - ich versuchte diese neue stimme der arbeitslosen nun hier einzutragen, funzt aber nicht
    ich kann nur einfach so auf weitere öffentlichkeit hoffen
    WO also sind die stimmen für 260000-280000 österreichische arbeitslose?!
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