da ich dieser tage facebook endgültig verlasse (aus rein techn. gründen) - muss ich mich wieder ans alte twoday und seine öffentlichkeit zurückgewöhnen: schwerpunkt internationale medienbeobachtung(alpha), zivilcourage-angelegenheiten(alltag) und sozioökonomische prekaritätsbetrachtungen(beruf).
http://www.vtelevision.es/informativos/2013/07/25/0031_24_183952.htm
ein unglück wie dieses bringt mich einigen zuvor kaum gekannten spanischen medien näher. vtelevision brachte etwa eine halbstündige reportage. MUNDO.es sei gedankt für die ausführliche darstellung an mitreißenden einzelschicksalen http://www.elmundo.es/elmundo/2013/07/25/espana/1374760495.html wie viele fühlte ich mich erinnert an den alcala-anschlag vor cirka 7-8 jahren. damals war in der zeitung gestanden, wie grausam es geklungen hatte, wenn aus den taschen der bedeckten die handys hilflos rausgeläutet hatten und keiner konnte das knöpfchen dieser handies drücken. wie unglücklich auch, dass es immer so fürchterliche ereignisse sein müssen, die das medial besungene sommerloch stopfen: 2010 deathparade duisburg, 2011 utoya, 2013 francicsojose.garzonamo - mittlerweile wohlweislich aus dem facebook entfernt. erstmals ertappe ich mich auch beim gedanken: warum tue ich mir das an, die sprache gelernt zu haben, damit ich dann so dramatische fernsehberichte - etwa auf vtelevision - verstehe.
vorjahr: derPilger http://www.youtube.com/watch?v=PaoP6Udss0M
in spanien, wo ein drittel der jungen leute keine arbeit haben, obwohl sie gut ausgebildet sind, leben viele noch bei den eltern. sie leben auch VON ihnen. nun, es sind viele mittelalterliche leute zum jakobsday gefahren und auf grauenhafte weise aus dem leben gerissen worden. viele, die ihre kinder, enkel noch finanziell und wohntechnisch haben unterstützen können. damit scheitern weiter viele existenzen, die in das unglück hineingezogen werden. neben dem unableugbaren emotionalen aspekt kommt damit auch diese existenzielle bedrohung auf unschuldige zu!
http://www.vtelevision.es/informativos/2013/07/25/0031_24_183952.htm
ein unglück wie dieses bringt mich einigen zuvor kaum gekannten spanischen medien näher. vtelevision brachte etwa eine halbstündige reportage. MUNDO.es sei gedankt für die ausführliche darstellung an mitreißenden einzelschicksalen http://www.elmundo.es/elmundo/2013/07/25/espana/1374760495.html wie viele fühlte ich mich erinnert an den alcala-anschlag vor cirka 7-8 jahren. damals war in der zeitung gestanden, wie grausam es geklungen hatte, wenn aus den taschen der bedeckten die handys hilflos rausgeläutet hatten und keiner konnte das knöpfchen dieser handies drücken. wie unglücklich auch, dass es immer so fürchterliche ereignisse sein müssen, die das medial besungene sommerloch stopfen: 2010 deathparade duisburg, 2011 utoya, 2013 francicsojose.garzonamo - mittlerweile wohlweislich aus dem facebook entfernt. erstmals ertappe ich mich auch beim gedanken: warum tue ich mir das an, die sprache gelernt zu haben, damit ich dann so dramatische fernsehberichte - etwa auf vtelevision - verstehe.
vorjahr: derPilger http://www.youtube.com/watch?v=PaoP6Udss0M
in spanien, wo ein drittel der jungen leute keine arbeit haben, obwohl sie gut ausgebildet sind, leben viele noch bei den eltern. sie leben auch VON ihnen. nun, es sind viele mittelalterliche leute zum jakobsday gefahren und auf grauenhafte weise aus dem leben gerissen worden. viele, die ihre kinder, enkel noch finanziell und wohntechnisch haben unterstützen können. damit scheitern weiter viele existenzen, die in das unglück hineingezogen werden. neben dem unableugbaren emotionalen aspekt kommt damit auch diese existenzielle bedrohung auf unschuldige zu!
woelfin - am Sonntag, 30. Juni 2013, 12:00 - Rubrik: alpha
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von woelfin reaktiviert. ne weile hatte ich die obergrenze der 200 fotos erreicht gehabt, zahle aber nicht. nun gaben sie mir endlich ein terabyte.
flickr ist google, so wie blogspot. die spots sind tatsächlich geschlossen, aber twoday ist ja eh seit nun genau 10 jahren das richtige dorf. mein blog ist 3762 tage alt. 3652 tage wären die 10 jahre gewesen. gratulation ans dorf fürs so lange treue und verlässliche funktionieren! was flickr betrifft: selber nickname wie hier.... :-)
neue IKVERTREK folge http://www.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1349750
flickr ist google, so wie blogspot. die spots sind tatsächlich geschlossen, aber twoday ist ja eh seit nun genau 10 jahren das richtige dorf. mein blog ist 3762 tage alt. 3652 tage wären die 10 jahre gewesen. gratulation ans dorf fürs so lange treue und verlässliche funktionieren! was flickr betrifft: selber nickname wie hier.... :-)
neue IKVERTREK folge http://www.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1349750
woelfin - am Montag, 6. Mai 2013, 18:19 - Rubrik: alpha
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googleTags: kunstkammer, khm wien, haag, furienmeister, furie, elfenbein, saliera.
Einst kostete es mich ein Lächeln, wenn man über die Museumsdirektorin hörte, ihr Lieblingsstück sei ausgerechnet die 'Furie'. Was dies über den Betrachter aussage, meinte ich zu wähnen. Gerade deshalb aber widmete ich mich ihr besonders. Faszinierend nämlich, wie aus zweifellos mehreren Elfenbeinstücken eine einzige große Figur gebildhauert wird, wie da wohl die Verbindungsstücke aussehen. Wieviel Belastung etwa auch ein Elfenbeinpferd aushält, das auf 2 (angeschraubten) Beinen steht.
pixource:wien.gv.at
Mich in einer beruflichen Verzweiflungs-Situation befindend, kaufte ich mir den Tee-Untersetzer mit der Furie. Und jedes mal, wenn ich meinen Tee auf ihren Mund stelle, ist dies für mich wie eine Abreaktion. Dieses Bild hat mich schon zu so manchem inspiriert, was mir den Entschluss erleichtert, zeitgerecht meinen Abgang aus der unzumutbaren Situation einzuleiten. Immer wieder stelle ich mir den Furienmeister vor, wie er mit viel Hingabe den geöffneten Mund der Furie gestaltet. Etwas so intimes, wie es wohl bei keiner anderen Elfenbeinstatue zu finden ist. Und wäre das Kunstwerk nicht Liebling der Direktorin, hätte es es wohl nie auf einen eigenen Teeuntersetzer gebracht. Ja wahrlich, das Federkleid des Adlers ist ja auch schön. Und doch wirkt der durchaus schöne Adler fast plump im Vergleich zur androgynen und damit letztendlich engelsgleichen Furie. Sie ist nicht nur etwas zwischen Frau und Mann, sie ist auch etwas zwischen Gott und Teufel.
Einst kostete es mich ein Lächeln, wenn man über die Museumsdirektorin hörte, ihr Lieblingsstück sei ausgerechnet die 'Furie'. Was dies über den Betrachter aussage, meinte ich zu wähnen. Gerade deshalb aber widmete ich mich ihr besonders. Faszinierend nämlich, wie aus zweifellos mehreren Elfenbeinstücken eine einzige große Figur gebildhauert wird, wie da wohl die Verbindungsstücke aussehen. Wieviel Belastung etwa auch ein Elfenbeinpferd aushält, das auf 2 (angeschraubten) Beinen steht.
pixource:wien.gv.atMich in einer beruflichen Verzweiflungs-Situation befindend, kaufte ich mir den Tee-Untersetzer mit der Furie. Und jedes mal, wenn ich meinen Tee auf ihren Mund stelle, ist dies für mich wie eine Abreaktion. Dieses Bild hat mich schon zu so manchem inspiriert, was mir den Entschluss erleichtert, zeitgerecht meinen Abgang aus der unzumutbaren Situation einzuleiten. Immer wieder stelle ich mir den Furienmeister vor, wie er mit viel Hingabe den geöffneten Mund der Furie gestaltet. Etwas so intimes, wie es wohl bei keiner anderen Elfenbeinstatue zu finden ist. Und wäre das Kunstwerk nicht Liebling der Direktorin, hätte es es wohl nie auf einen eigenen Teeuntersetzer gebracht. Ja wahrlich, das Federkleid des Adlers ist ja auch schön. Und doch wirkt der durchaus schöne Adler fast plump im Vergleich zur androgynen und damit letztendlich engelsgleichen Furie. Sie ist nicht nur etwas zwischen Frau und Mann, sie ist auch etwas zwischen Gott und Teufel.
woelfin - am Sonntag, 28. April 2013, 15:19 - Rubrik: alpha
ich bin verliebt in einen deutschen populärphilosophen. er schreibt gern bücher für normalsterbliche, und er spricht sie auf CD's, weil er eine atemberaubende stimme hierfür hat. nicht umsonst sage ja ich auch immer: die interpretation des textes durch den mund des schaffenden literaten ist 50% der literatur selbst. da ich die integrität des hier beschriebenen schützen muss und will, auch keinerlei strittigkeiten mit seinen zweifellos potenten anwälten riskieren will, muss der mann hier ungenannt bleiben. denn wir sind in der rubrik: zwillinge bei der geburt getrennt. aber hier handelt sichs um ein zwillingspaar, das selbst der falter im jährlich beliebten pest-of-pöse niemals veröffentlichen würde. ja selbst auf hiesiger seite steht ja rechts meine mail addi an die man sich wenden möge, wenn ich was ändern, editieren oder löschen soll. das wird dann auch postwendend gemacht. nun aber zur halben, wenngleich uneleganten auflösung des geschmacklosen rätsels. wann immer amerika vom meistgesuchten verbrechers (seines zeichens: sau) ist, dann denke ich an den von mir so verehrten deutschen populärphilosophen. bei welchem ich mich im selben atemzug entschuldige, sollte er, wenngleich unvergoogelt, je - gottbewahr - auf diese ja auch sonst weithin gottlob ignorierte - kleine blogseite kommen. der grausliche verbrecher, ist hier zu finden http://abcnews.go.com/meta/search/imageDetail?format=plain&source=http://abcnews.go.com/images/US/ap_eric_justin_toth_jef_130423 der name lässt sich ergoogeln. leidergottes kann ich den entsetzlichen namen nicht versternen. und entschuldige philosoph: schönheit trifft manchmal die falschen leute, ihn. gott hat sich im farbtopf vergriffen. und ich verstehs auch jetzt nicht, wie kann man als eh so schöner mensch die grauslichsten sachn tun, ma(n)n kriegt doch die besten damen ab, wenn man so aussieht! (aber er will eben keine). das bütl is a unpflegtes schiaches. aber ich brauchte eins, wo die frisur sitzt. die hier keine ist, aber das ist es ja.
woelfin - am Mittwoch, 24. April 2013, 19:57 - Rubrik: alpha
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