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Städtische Überlebenstipps der Weißen Wiener Wölfin

 
896congres
anfangs vertreibt ein regen die große anzahl an besuchern, weswegen die umkleidegelegenheit unzumutbar, eng, überlaufen und laut anmutet. entkräftet setze ich mich irgendwo ins nieseln, beschließe, das sportbecken zu meiden und hoffe auf bessre zeiten. als fast alle besucher weg sind, kommen die krähen und auch wieder bessre zeiten. die sonne tritt hervor und plötzlich sind auch menschen wieder da. nichtsdestotrotz erhasch ich ne liege direkt beim erlebnisbecken, das wirklich einige tolle stückln spielt, ausserdem probier ich die rutsche, glaube aber dass sie nicht soviel drauf hat wie die schafbergrutsche. nach der rutsche bin ich das wasser schon gewohnt und kann schwimmen, genieße ein wenig die sprudelmatten. es sind viele neue ideen, die sich die entwerfer des neuen kongressbades da einfallen lassen, das buffet ist kompliziert, weil überall steht warten sie bis kellner kommt. aber es gibt noch 2 kleinere buffets, wovon ich bei einem fündig werde. es ist nach einer gewissen harschen anlaufzeit auch dies ein bad, welches ich hoffe, nochmal zu besuchen - zumal es verkehrsmässig näher liegt als das exotisch-exklusive und zuvor beschriebne schafbergbad.

895schaf
für den bus zur hinfahrt braucht man etwas geduld, der fahrer aber freundlich und die gegend wunderschön. am eingang lese ich, dass man 27 euro strafe zahlen müsste, täte man das gelbe zetterl verlieren. der schlüssel hat kein armband: das ist sehr schwierig für einen allein schwimmenden. artig dusch ich mich ab, stelle dann fest, dass nicht nur die aussentemperatur spartanisch ist, selbst das wasser hat sicher nicht mehr als 20 grad. ich beschließe, nicht zu schwimmen, es gibt 3 bassins in höhenstufen und eine imposante rutsche. ich durchstreife das buffet und das gesamte große gelände, lege mich ne weile auf eine der liegen hinten im ruhigen kinderbereich. der ausblick generell ist fabelhaft. toiletten sind schwer zu finden und dünn gesät.

897otta
mein timing an diesem tag ist fabelhaft. punkt 5 aufbruch, baldest im bad und von dort 7h weg, halbacht zuhause! und das bei der entfernung: 51a sei dank! im bad selber cirka fünf personen. 2 becken, null kinder. es ist schon relativ kühl und nur freaks gehen jetzt noch ins freibad. es gibt auch halle, die aber unzugänglich von aussen. so auch sind die warmduschen versperrt, es gibt nur die draussen an der wand. unbarmherzig berührende kindheitserinnerungen werden wach. ich schwimm im becken mit der rutsche, das andre scheint mir das eher kühle sportbecken. umziehgelegenheit zufriedenstellend. es gibt menü in der gastronomie die an dem tag quasi nimmer bewirtschaftet ist. ich profitier von der restsonne, lieg in einer der zahllosen bequemen freien liegen die sogar tischchen haben und telefoniere entspannt. so privat hab ich wohl noch nie eins der bäder erlebt. auch hier hoffe ich, dass ich an nem warmen tag noch vor 5.9. zurückkommen kann.

899theresien
schlüsselausgabe freundlich, ein bissl laute kinder. nicht allsoviel zugewandertengenerationen wie man es befürchtet hätte. die kästchen in langer übersichtlicher reihe, das eigne gleich gefunden. erst schwumm in der halle mit wasser durchlässiger polyester badehaube. während ich mich vorm schwumm artig abdusche, in jeder duschkabine irgendein balg der spannt oder sich sonstwie wichtigmacht. ergo leicht beklemmende stimmung während dieses intros. der stiegengang so verwirrend, dass man ihn auf und abläuft, nur um in den freibereich rauszukommen.
manko = längenschwimmen geht nur bis ende des nichtschwimmer bereichs, umdrehen ergo nicht an der wand sondern unter der schnur. viele querschwimmer. viele balge am beckenrand. in der halle wird der geräuschpegel unglaublich bis hin zu einer kakophonie in den höchsten tönen in einem bereich der 80-100 dezibel. als dieses gesamte lärmgeräusch zu einem einzigartig flirrenden ton ver'schwimmt' begebe ich mich raus ins freie. es gÄbe zwar liegen, doch der run auf selbige mutet in der location fast pathologisch an. man hat punkt neune wohl hier zu sein, um eine zu kriegen. der liegebereich erstaunlich dafür dass er mitten in der stadt liegt. keine möglichkeit sich abgelegen zu verstecken. 2 aussenbecken, beide for-balgs-only. (nur für balge). dementsprechend angepisst stelle ich mir jedoch den inhalt dieser becken analytisch-chemisch vor. da die meidli haupt eine meiner absoluten lieblingsstrassen ist, wird mich dieses bad von innen wiedersehen. trotz allem. ich fands irgendwie sympathisch. \-:

902laa
die anreise zum laaerbergbad führt ausschließlich über den 67er, 3 stationen ab reumannplatz, von dort problemlos. mit der schönen monatskarte (foto drauf) kann man gleich zur schlüsselausgabe, um den langen weg zu den kastln auf sich zu nehmen - wegen großer anzahl leicht unübersichtlich, doch machbar. es gibt 2 becken: eins spring- eins wellen-.
ich stieg in keins und kann nix über die temperatur sagen, doch die wellen machen sicher enorm spass und dauern recht lang. das foto entstand in einer endphase der wellen, die - so meine ich - jede volle stunde auftreten. die liegewiese ist ein exorbitant großes areal, durch stiegen in 2 lagen getrennt. absoluter hit sind die kunststoffliegen, auf die ein rechter run besteht, doch ich erhaschte eine. das publikum ist variiert und tolerant. von quengelnden balgen wird man ob der größe so gut wie garnicht bedrängt. gastro ist zur genüge vorhanden, manche kleinere gastroläden geschlossen und von langos dominiert. einfach auf ner liege unterm schattigen baum zu liegen, ohne durchdringenden schwimmdrang - dafür ist das laaer zweifelsohne wie gemacht.

 
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