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ich hantle mich seit den nullerjahren beruflich von zeitvertrag zu zeitvertrag. daher auch mein schwerpunkt der prekarität im weblog. es bekommt jeder arbeitgeber kalte füße, wenn es ernst würde, wenns drum ginge, nun fix aufzunehmen, weil die sklaventreiber wissen: die ist bald 50 und wir müssen die alte dann bis 65 durchfüttern.
in diesem sinn läuft der nächste vertrag in kaum drei monaten wieder ab, und dennoch hatte ich den fehler wieder begangen. gut erzogen ging ich das risiko ein, die arrogante pagenkopf schnute aus der finanzwelt zu grüßen. wissend, dass wenn sie mir allein übern gang läuft, sie nie zurückgrüßt. sie weiß -sie muss das dann nicht, weil sie ja niemand beim akt des kalten ignorierens beobachtet. automatisch hatte ich nicht an meinen bequemen vertragsablauf gedacht und sie aus gewohnheit gegrüßt wie alle andren im stockwerk. dabei brauche ich sie nimmer grüßen, weil sie mich ja eh nie zurückgrüßt. es ist also ein eiskaltes aneinander vorbeilaufen, das sie initiiert hat. wird ganz schön ungewohnt, die trickate dunkelhaarige pilzköpfchen schnepfe NICHT zu grüßen - was ja sonst so nicht meine art ist. ist eh eine arme sau. einen solchen randomwalk auf dem scheiß arbeitsmarkt,der in wahrheit sklaven- und hurenmarkt heißen sollte, könnte die nie beruflich überleben. ich ja wahrscheinlich auch nicht, aber ich tauch halt immer wieder ein ins meer der prekarität - grade so als würde mir dies freude bereiten. eine freude des grauens ists. aber die belämmerte pilzköpfin mit candida albicans, die wird nie auch nur den leisesten blick über den tellerrand machen können. die wird verrotten in dera maloche, in welcher ich selbst nur noch die tage backwards zählen muss, bis ich mir dieses arrogante schnepfenweib dort in der hacke nimmer anschauen muss. diese arrogante feige trine.
 
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