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tja, es tut mir leid, ich war nie ein echter 0650. aber einmal ist es mir doch passiert. für eine NL sprachlehrerin wollt ich eine günstige handynummer besorgen. um 15 euro bekam man handy mit nummer und 5€ guthaben. jährlich lud man es mit 10 euro auf. die NL dame brauchte es eh nicht, also verwendete ichs gerne selber. es hatte eine wunderschöne nummer, 7-stellig. es hat 7€ rest drauf und ist bis märz 17 gültig. dann muss ichs wieder laden. aber was nun! es ist ein GEORG tarif (gewesen). dass der aufgelassen werden soll, schwante mir lang. im november 16 ist der ausgelaufen. die georgs sind nun für Tmobile abfall. so auch die geliebten telefonnummern!
denn es funktioniert wie folgt. ich geh in den shop, sage ich kann nicht anrufen, nicht angerufen werden. er könne mir nicht helfen. er sähe am compi es ist alles ok. ewig lang bin ich in der warteschlange bei 0800 650 650. und kann mir dort flapsige warte-mantras von youngsters anhören. am zweiten tag in der früh schaff ichs und bin durch. ich sage ich bin georg, er sagt, dann müssen sie bei seiner helpline anrufen 0820 650 630. dort erfahr ich nur am band dass meine nummer nimmer geht. und dass ich bei tmobile anrufen soll. zurück zu 0800 650 650. zwischenzeitlich bin ich dort aber auch gesperrt, ich komm nimmer in die warteschlaufe. das telefon ist von jeglicher kommunikation ausgeschlossen. so sah ich noch nie einen mobilbetreiber mit seinen kunden umspringen. ich rate daher nach meiner kundenerfahrung dringendst davon ab, weiter bei T-mobile zu bleiben oder gar dorthin zu gehen. selbst bei einem prepaid handy wird man gelegt. mindestens 7 euro schulden mir die halunken noch und meine geliebte nummer haben sie mir auch so mirnix dirnix weggenommen!

ich hantle mich seit den nullerjahren beruflich von zeitvertrag zu zeitvertrag. daher auch mein schwerpunkt der prekarität im weblog. es bekommt jeder arbeitgeber kalte füße, wenn es ernst würde, wenns drum ginge, nun fix aufzunehmen, weil die sklaventreiber wissen: die ist bald 50 und wir müssen die alte dann bis 65 durchfüttern.
in diesem sinn läuft der nächste vertrag in kaum drei monaten wieder ab, und dennoch hatte ich den fehler wieder begangen. gut erzogen ging ich das risiko ein, die arrogante pagenkopf schnute aus der finanzwelt zu grüßen. wissend, dass wenn sie mir allein übern gang läuft, sie nie zurückgrüßt. sie weiß -sie muss das dann nicht, weil sie ja niemand beim akt des kalten ignorierens beobachtet. automatisch hatte ich nicht an meinen bequemen vertragsablauf gedacht und sie aus gewohnheit gegrüßt wie alle andren im stockwerk. dabei brauche ich sie nimmer grüßen, weil sie mich ja eh nie zurückgrüßt. es ist also ein eiskaltes aneinander vorbeilaufen, das sie initiiert hat. wird ganz schön ungewohnt, die trickate dunkelhaarige pilzköpfchen schnepfe NICHT zu grüßen - was ja sonst so nicht meine art ist. ist eh eine arme sau. einen solchen randomwalk auf dem scheiß arbeitsmarkt,der in wahrheit sklaven- und hurenmarkt heißen sollte, könnte die nie beruflich überleben. ich ja wahrscheinlich auch nicht, aber ich tauch halt immer wieder ein ins meer der prekarität - grade so als würde mir dies freude bereiten. eine freude des grauens ists. aber die belämmerte pilzköpfin mit candida albicans, die wird nie auch nur den leisesten blick über den tellerrand machen können. die wird verrotten in dera maloche, in welcher ich selbst nur noch die tage backwards zählen muss, bis ich mir dieses arrogante schnepfenweib dort in der hacke nimmer anschauen muss. diese arrogante feige trine.

 
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