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an der Tagesordnung

 
die guten menschen meinen, auch asylwerbern möge man die gelegenheit zur arbeit geben. nur, es nimmt sie keiner. auch geschenkt nicht, so hart wie der arbeitsmarkt ist. derzeit läuft die diskussion in Ö darüber, ob man asylberechtigten erst die bms gibt, wenn sie gemeinnützig arbeiten. ich finde, dass es in diesem fall eine gute idee ist. weil so ungewollt wie der arbeitsmarkt sie leider abweist, brauchen sie diese rutsche, um da reinzuwachsen. derlei plätze müssen geschaffen werden. und das kostet wieder geld.
DE hat sich dieses geld bereits abgekniffen und 1€ jobs für asylberechtigte geschaffen. darin arbeiten sie in ihren 1,05€ jobs - jedoch nicht lange; sie hören dann lt printmedien auf, meinend, sie seien gäste von merkel. so möge das freilich nicht bei uns ablaufen. weiteres problem auch: kurz meint, man könne die a-berechtigten quasi mit nahrungsmittelentzug erziehen, dem pendant des geld-entzugs. das geht nur leider nicht gut, weil wir dann mehr leute auf der straße sitzen haben, was auch kein schönes bild abgibt.

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5069799/Asyl_So-ein-Jahr-nicht-wiederholen?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do
ein jahr 2015 darf sich nicht wiederholen. die prozentzahlen, wiewenige nach 2 jahren, nach 5 jahren, nach 10 jahren arbeitsintegriert sind, sind erschreckend. sogar in schweden mit dem super-2-jahresprogramm sind nach den 2 jahren zwischen 25 und kaum 50% asylberechtigte im arbeitsmarkt integriert.
der FASSMANN. Vorsitzender des Expertenrats für Integration legte noch unlängst herzzerreißende auftritte mit unsrem theatralischen motschkeranten patzelt hin. und nun geht er argumentativ hand in hand mit außenminister kurz. kurz'ens strategie hat mir immer schon gefallen. ungeachtet meiner eigenen politischen ausrichtung, respektive parteizugehörigkeit. er hat einen weltklasse-beraterstab und ist in öffi terminen sehr freundlich, ja regelrecht unverbraucht. aber keine angst, das kommt schon noch.
nun jedenfalls darf sich ein 2015 nicht wiederholen. wir werden noch schimpfen auf jenes jahr. und freilich, es gab die bahnhofsklatscher und die bahnhofshelfer, es gab train-of-hope. dort waren sich alle in der meinung einig. was die emsigen jungspunde aber nicht betrachtet haben, sind völlig einfache, ökonomische rechnungen. wenn jemand 5-10 jahre arbeitsmarktfit gemacht werden muss, um eine wertschöpfung zu erzeugen, die nichtmal die sozialen kosten seiner eigenen familie deckt, das kann sich hinten und vor nicht ausgehen. ja, und enteignung der bevölkerung auf welchen wegen auch immer dies sein mag, das kann ja auch keine lösung sein. dann wählens alle schwarz oder alle blau und wir haben überhaupt keine sozialgesetzgebung mehr. der kern-kurz-kurs ist insgesamt gut. wir haben zwar fischli als präsidenten verloren und es kommt garantiert kein bessrer nach - aber in dieser kern-kurz- kombi, da sehe ich einiges verheißungsvolles. (bei mitterlehner würde ich das nicht so sehen): doskozil ist auch prima. wirkt zwar total sympathisch, zieht trotzdem seine harte und entschlossene linie durch.
schockieren tut mich nach wie vor stöger. ist sozialminister, ködert wieder mal die sozialschmarotzenden (ex-früh)pensionisten mit weiteren anhebungen, sieht aber auf unserem arbeitsmarkt KEINEN notstand. ja was will er denn noch zu den 145000 wiener arbeitslosen dazu: etwa 390.000 wiener arbeitslose?

 
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