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in der früh, stoßzeit. ich beim felber, der neben einem großen management gebäude steht in 1020. brauch dringend ein weckerl. da gibts ein längliches wachauer mit was drin. ich bestells und schau nicht wies heisst, weiss daher nicht wieviels kost. sie sagt offenbar 2,45 - doch ich versteh akustisch 3,45. gebe 20 und ein fuffzgerl. sage noch, die 5c brauchts nicht zruckgeben. und sie gibt mir 17. aber es sollten ja 18 sein! ich zeig ihr die münze die ich kriegt hab. und sie nimmts und ersetzts durch ein einser stück. damit hats mich nicht um einen, nein um zwei euro betrogen. und das weckerl hätte somit 4,5 euro gekostet, das waren mal knapp 70 schilling! sowas lass ich mit mir nicht machen. obwohl sie schon den nächsten kunden bedienen will und mich damit einschüchtern will, verlang ich mein ordentliches geld zurück. nach einigem hin und her, sowie vehementen beharrens meinerseits legt sie mir den verlangten zweier dazu zurück in meine hand. und murmelt was von wegen: kann ja mal passieren. aber die gestik, ohne denken, eiskalt mich um noch einen euro zu legen zeugt davon, dass die offenbar nur manager bedient mit denen sie sowas machen kann. denn im glaspalast kotzprotz, da verdienen die manager fatzkes jeder ab 5000 euro bto aufwaerts. nur: mit mir leider nicht. soweit zu 'felber' in 1020viertl2.
erstaunlich hingegen: am praterstern sinds höflich und sogar korrekt, obwohls so n brennpunkt ist.
nömix meinte am 31. Mrz, 18:04:
Ha! Noch jemand, der noch immer in Schilling nachrechnet - willkommen im Club ;) Zu Schilling-Zeiten wärs wohl niemand eingefallen, sich für ein Sch*weckerl mit irgendwas drin mehr als Dreiviertel eines Durchschnitts-Bruttostundenlohns aus dem Säckel ziehen zu lassen. Kaum jemand rechnet heutzutags noch nach, wie lang er eigentlich für die "paar Euro"-Netsch, was ihm für jeden Schmarrn ungeniert abgeknöpft werden, in der Arbeitszeit hackeln muss bis er überhaupt soviel verdient hat. 
woelfin meinte am 2. Apr, 19:53:
a bleds schasweckal
wo man die ecken eh weggebm muss weils hart sind, und dann noch 70öS für den schmoarrn - wo unsre löhne seit der zeit-echten-geldes nominell so gut wie nicht gestiegen sind: das ist eigentlich schon eine kriegsartig anmutende, galoppierende inflation. aber keiner kommt drauf keiner merkts, dass die heutigen europreise früher schillingpreise waren. danke für deine ermutigung zum weiterhin schilling-rechnen. in erinnerung an ne zeit wo wir alle noch geld hattn. 
 
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